Montag, 19. Mai 2008

Tauschbörse an der PHSG

Auswahl der mitgebrachten Gegenstände

Die Gegenstände hatten für uns vor allem früher eine grosse Bedeutung. Als wir die Dinge auswählten, erinnerten wir uns an die Momente zurück, in denen die einzelnen Gegenstände für uns wertvoll waren.

Auswahlkriterien

Für uns Stand vor allem der Nutzen für andere im Vordergrund. Wir wollten nicht einfach Dinge mitnehmen, von denen wir ausgingen, dass sie sowieso niemand will. Grundsätzlich sollen andere Menschen ja Freude an daran finden. Bei mir war dies etwas schwierig, da ich kurz zuvor umzog und das meiste von dem, was ich nicht mehr brauchte, bereits verschenkt hatte. Ausserdem verkauften wir bei unserer Flohmarktaktion die meisten, für uns nicht mehr verwendbaren Gegenstände.

Abschied

Die Trennung von den mitgebrachten Gegenständen war teilweise leicht und manchmal eher schwer. Meine CD-Box war für mich zum Beispiel eine Erinnerung an Amerika, da sie mich dort drei Monate lang begleitet hatte. Bigna fiel die Trennung vom neusten Harry Potter Buch auch eher schwer, weil damit viele Emotionen verbunden waren.

Emotionen während der Ausstellung

Für uns war es interessant durch den Kreuzgang zu schlendern und die verschiedenen mitgebrachten Dinge anzusehen. Zuerst waren einige Hemmungen da, etwas einfach gratis mitzunehmen. Bereits im Voraus überlegten wir uns, dass wir nicht zu viele Gegenstände mit nach Hause nehmen wollen und sich diese dann wieder irgendwo häufen.

Übrig gebliebene Gegenstände

Bei uns blieben keine Gegenstände liegen. Als wir nach einer „Runde“ wieder an unseren Ausstellungsort zurückkamen, waren die mitgebrachten Sachen bereits weg. Wir freuten uns darüber, dass unsere Gegenstände einen neuen, glücklichen Besitzer gefunden hatten.

Mitgebrachtes und Mitgenommenes

Insgesamt brachten wir als Gruppe fünf Gegenstände mit und mitgenommen wurde nur einer. Wie bereits erwähnt, wollten wir nicht Dinge nach Hause nehmen, die wir nicht wirklich brauchen und irgendwo wieder herumstehen.

Schulpraxis

Mit den Kindern müsste zuerst besprochen werden, welche Art von Gegenständen mitgebracht werden kann, so dass die Kinder nicht einfach „Abfall“ mitbringen. Des Weiteren ist es auf jeden Fall sinnvoll, die Anzahl mitzubringender Gegenstände auf maximal fünf zu limitieren. Dann müsste abgeklärt werden, was mit übrig bleibenden Gegenständen geschieht. Für die Tauschaktion müsste auch ein geeigneter Raum gefunden werden. Der Raum müsste möglichst gross sein, damit die Dinge getrennt und anschaulich ausgestellt werden können.

Montag, 12. Mai 2008

Nachhaltiges Handeln



Um etwas für eine Nachhaltige Zukunft zu tun, machten wir an einem Flohmarkt mit. Dabei war ich vor allem für die Organisation von zu verkaufenden Gegenständen, dessen Transport und die Dokumentation verantwortlich. Bigna, Angela und Anna verkauften grösstenteils die gesammelten Dinge auf dem Flohmarkt. Die Arbeit begann bereits frühmorgens. Leider hatten wir keinen Stand reserviert. Glücklicherweise konnte dann aber ein Stand übernommen werden, der eigentlich reserviert war, aber von niemandem besetzt wurde. Dafür mussten wir 50 Franken bezahlen, die wir dann von unserem "Verdienst" abzogen. Am Ende hatten wir gut 300 Franken eingenommen. Leider mussten wir aber diversen Spendern von Gütern, die wir verkauften, etwas abgeben. So blieben zum Schluss 100 Franken, die wir spenden können. Diese Spende geht nach Südindien in ein Hilfsprojekt, welches von der Organisation CESCI = Centre for Experting Socio-Cultural Interaction verwirklicht wird. Neben vielen anderen Engagements und Aufgaben gründete das CESCI in den umliegenden Dörfern Nachhilfeklassen für alle Dorfkinder. Jeden Abend von 17 Uhr bis 19 Uhr dürfen die Kinder zu einer indischen Lehrerin. Diese lernt mit den Kindern zusätzlich und erklärt auch den Stoff erneut, weil diese Kinder von zu Hause keinerlei Unterstützung und Anregungen für die Schule erhalten. Es entsteht auch eine soziale Kontrolle, wenn z.B. ein Kind lange krank ist oder die Familie Unterstütung braucht, wird dies von der Lehrperson an das CESCI getragen. Die Kindergruppen des CESCI haben auch eine eigene Finanzierung für Schulmaterialien eingeführt. Jede Kindergruppe hat eine Gruppenkasse, in der die Kinder ein Teil ihres eigenen Sackgeldes abgeben. Daraus können sich diejenigen Kinder, welche z.B. wieder einen neuen Bleistift brauchen, das Geld nehmen. Das CESCI gab die Startfinanzierung und stütz diese Gruppenkassen auch finanzelle mit. Das CESCI möchte die Kinder zur Selbsthilfe anleiten und die Kinder erfahren dadurch, dass sie gefördert und unterstützt werden. Somit soll auch verhindert werden, dass die Kinder nicht zu sogenannten "drop-outs" werden, also Kinder, welche die Schule vorzeitig verlassen. Diese Quote liegt in Indien leider immer noch erschreckend hoch, bis zur fünften Klasse haben über 50% der Kinder die Schule abgebrochen. (Soziale Nachhaltigkeit) Unsere Spende geht geziehlt in dieses Schulprojekt..

Der Flohmarkt war eine sehr interessante Erfahrung. Vor allem die Begegnung mit den verschiedensten Menschen war sehr speziell. Einerseits kamen Verkäufer von anderen Ständen, die bei uns einkauften, um die gekauften Dinge an ihrem Stand wieder teurer zu verkaufen. Da wir keine Ahnung hatten, wie viel unsere Gegenstände wert waren, hatten die Verkäufer oft Glück, weil die Dinge zu billig angeboten wurden. Andererseits gab es aber auch Leute, die am Stand stehen blieben und ein Gespräch suchten. Diese Gespräche manchmal wirklich interessant und bereichernd. Es kam vor, dass diese Leute zum Schluss einfach etwas kauften, weil wir sympathisch wirkten.

Was macht einen Flohmarkt für uns nachhaltig?

Für uns ging es darum, dass Dinge, die für uns keinen Wert mehr hatten oder nicht mehr gebraucht wurden, Menschen angeboten werden konnten, die sich daran erfreuen. Für uns war das Geld zweitrangig. Durch den Kontakt mit den verschiedensten Menschen konnte eine kleine Einsicht in deren Leben gewonnen werden. Der Erlös wird an eine soziale Organisation gespendet.

Ausserdem gehen Eltern mit ihren Kindern an Flohmärkte. Die Kinder können dabei lernen, dass Gegenstände, die für sie keinen Nutzen mehr haben, für andere Menschen durchaus wertvoll sein können. Ihnen kann aufgezeigt werden, dass Dinge wieder verwendet werden können und nicht einfach weggeworfen oder im Keller vergessen werden müssen. Sie erkennen, dass dadurch anderen Menschen geholfen (zum Beispiel durch eine Spende) oder ihnen zumindest eine Freude bereitet werden kann. Damit wird die Sozialkompetenz und ein umweltbewusstes Nutzungsverhalten im Haushalt gefördert. Uns ist klar, dass dies den Kindern aber explit erklärt werden muss und viele Eltern wahrscheinlich bei einem Bummel durch den Flohmarkt nicht daran denken. Deshalb würde es Sinn machen mit einer Schulkasse entweder einen Flohmarkt zu besuchen oder sogar selbst einen zu machen.

Dienstag, 15. April 2008

Feedback II

Seit meiner ersten Rückmeldung ist einige Zeit vergangen. Noch einmal melde ich mich bei Ihnen, nachdem ich alle Posts von 4 Bloggruppen und viele Kommentare gelesen habe: gut durchdachte, tiefgründige sowie oberflächliche, rasch hingeschriebene (sie wissen es ja selber). Gerne füge ich den Ihren noch ein paar Bemerkungen zu.

1. Im Wochenblog zur Naturerfahrung gab es neben eindrücklichen und stimmungsvollen Bildern auch berührende und teils sehr philosophische Texte. Dieser Blog fiel offenbar in die Zeit des Abschlusses Ihrer Diplomarbeiten. In stressigen Zeiten fällt ja das Abschalten und Auftanken, das „einfach Dasein“ besonders schwer, auch wenn man es genau dann am nötigsten hat. Aus Berichten zu ganz selbstverständlichen, kleinen Dingen wie Schneeflocken oder Sonnenstrahlen, jubilierenden Vögeln oder gluckernden Bächlein erfahre ich, dass wer sich ins Herz der Natur begibt, sich wirklich auf sie einlässt, auch einen grossen Gewinn davon hat (und gilt ja auch für anderes im Studium…)
Spannend war zu lesen, wie sehr Extremerfahrungen in der Natur wie Biwakieren, Scheeschuhwanderungen im Sturm als tiefe Erlebnisse zurückbleiben. Auch mir sind diejenigen Skitouren am stärksten in Erinnerung geblieben, die am meisten von mir abverlangt haben. Sind Grenzerfahrungen nötig, um der Natur etwas abzugewinnen? Oder sind sie wichtig, um eigene Sorgen und Nöte zu relativieren? Können wir nicht auch im alltäglichen Kontakt zur Natur diese Verbundenheit erfahren, spüren wie klein wir sind in diesem ganzen grossen Netz Natur und so sehr abhängig von ihm.


2. Der Artikel von Otto Herz ist teilweise als anspruchsvoll, trocken und anstrengend zu lesen empfunden worden. Ich habe mich aber gefreut, wie einige von Ihnen diesen für mich positiv visionären Artikel strukturiert haben und so für sich doch noch erschliessen konnten und die konkreten Möglichkeiten auf eine gute Art reflektierten und sogar für die Kindergartenstufe noch Ideen herausarbeiten konnten. Es geht wohl nicht darum, dass alle genannten Vorschläge verwirklicht werden, sondern die eine oder andere Idee soll Ihnen helfen, BNE ganz konkret in Ihre Arbeit einzubauen. Es sind Visionen und Ideale, die er formuliert, lassen Sie sich davon nicht abschrecken - sie sollten langfristig keine Visionen bleiben, sondern einen selbstverständlichen Platz in der Praxis einnehmen.


3. Nach dem Referat von Frau Künzli haben Sie eine Analyse der Kompetenzen und Prinzipien bei einem bereits bestehenden Plakat gemacht. Dort ist für mich nicht immer genau nachvollziehbar, was Sie erarbeitet haben, da teils auch Angaben von Lernzielen und Teilkompetenzen fehlen.
Die Arbeit an einem eigenen Thema empfand ich als ertragreich. Sie haben intensiv diskutiert und sich in der kurzen Zeit doch gut eingelassen auf die Thematik. Bei der Visionsorientierung fällt mir auf, dass Sie diese zum Teil im umgekehrten Sinn verstanden haben, als sie wirklich gemeint ist: Wie sähe die Welt aus, wenn es kein Abfall mehr weggetragen würde hat eine negative Konnotation. Eine Vision wird hier aber verstanden als der Entwurf einer erwünschten, positiven Zukunft (siehe Handout Künzli S. 3).


Mit diesen Übungen hoffen wir natürlich, dass sowohl das Einbeziehen des Nachhaltigkeitsdreiecks wie auch die didaktischen Prinzipien für BNE langsam aber sicher bei Ihrer Unterrichtsvorbereitung zur Selbstverständlichkeit werden, wie einige von Ihnen in Posts oder Kommentaren bemerken. Sie wissen nun auch, wie bereits bestehende Materialien im Sinne der Nachhaltigkeit ergänzt oder verändert werden können.

Guten Abschluss und herzlichen Gruss
U.Frischknecht

PS: Wenn Sie nichts mehr von mir hören, gilt dieser Teil des Modulnachweises als bestanden. Dort wo mehrere Posts und/oder Kommentare fehlen, falsch datiert sind oder qualitativ nicht genügen, werden wir uns noch melden.

Montag, 7. April 2008

Begutachtung des Themenplakats "Abfall" für die Unterstufe

Teilkompetenzen

Wir haben uns mit dem Plakat zur Abfallthematik auseinandergesetzt. In der folgenden Tabelle sind die Lernziele und Teilkompetenzen aufgelistet.

(Tabelle konnte noch nicht hochgeladen werden)

Didaktische Prinzipien

Visionsorientierung: Zieht sich durch die ganze Unterrichtseinheit z.B. Zeichnung; wie würde die Welt aussehen, wenn es keine Abfalleimer und Abfallsäcke mehr hätte und der Abfall nicht mehr weggetragen würde?

Handlungs- und Reflexionsorientierung: Einstieg ist handlungs- und reflexionsorientiert z. B. Abfallsammeln und darüber diskutieren; Realbegegnung

Vernetztes Lernen: eher wenig vorhanden (mit Bildern den Weg des Abfalls ersichtlich machen)

Partizipationsorientierung: nicht vorhanden

Gesamteindruck des Plakates

Das Thema "Abfall" wird durch die Definition und den weg des Abfalls geprägt. Uns fehlen vor allem das Überdenken des eigenen Abfallverhaltens und das Aufzeigen von Verbesserungsvorschlägen. Diese Vorschläge müssen nicht direkt auf dem Plakat stehen, sondern die Kinder sollen zum Beispiel durch Fragen zum Nachdenken angeregt werden.

Natur erleben

Meine Ostertage gestalteten sich überhaupt nicht ruhig und so kreisten meine Gedanken auf den Spaziergänge mehr um meine momentane Situation und Arbeiten, denn um die Natur. Dieses Wochenende konnte ich endlich wieder einmal loslassen und die Natur geniessen. Ich habe bemerkt, dass es sehr entscheidend ist eine innere Ruhe zu haben um sich überhaupt auf die Natur einlassen zu können. Dies geht nicht einfach per Knopfdruck.
Während meines Spaziergangs entdeckte ich deutliche Spuren eines Bibers. Ich hatte die grösste Freude daran, immer wieder seine abgeraspelten Bäume (Baumstümpfe) zu entdecken. Es war das erste Mal, dass ich Biberspuren in diesem Gebiet fand. Seit dem letzen Jahr sind Bauarbeiten im Gange um dieses Gebiet zu renaturisieren und ich denke, dank diesen baulichen Massnahmen siedeln sich bereits wieder Biber an. Dabei wurde mir bewusst wie krank die Welt eigentlich ist. Zuerst nimmt der Mensch den Tieren und Pflanzen den Lebensraum, braucht Jahre um zu begreifen was er da zerstört hat und muss dann mit viel Geld wieder eine Wiederherstellung der Natur realisieren.

Am liebsten höre ich die Natur. Ich schliesse meine Augen und hör einfach nur zu, dass Vogelgezwitscher, das Rauschen des Windes und das plätschern des Wassers. Plötzlich entsteht eine Hektik, die Vögel pfeifen lauter, das Wasser gluckert und im nächsten Moment ist alles wieder ganz ruhig und langsam. Dies gefällt mir besonders gut. Diese Ruhe und Langsamkeit nimmt mir wie das Tempo aus dem Leben und ich kann einfach in ruhe sein und mich entspannen.
Ich geniesse dies sehr, denn das Leben geht mir manchmal schon zu hektisch zu und her.

Sonntag, 6. April 2008

Am Lago Maggiore

Über die Ostern war ich im Tessin. Dort hatte ich die Zeit mich in aller Ruhe an den Lago Maggiore zu setzen. Ich suchte mir dafür ein stilles Plätzchen. Zuerst drehten sich meine Gedanken noch nicht um mich und die Natur. Doch mit der Zeit konnte ich auf sie Einlassen. Ich blickte auf den See und beobachtete die Blätter der Bäume, die sich sanft bewegten. Es war herrlich einfach wieder einmal da zu sitzen und mich mit der Natur auseinander zu setzen. Mir wurde richtig klar, dass ich ein Teil der Natur bin und welche Wunder die Natur erschaffen hat. Ich bin fähig zu hören, zu sehen, zu fühlen, zu denken, zu gehen usw. Dies alles entstand aus einer kleinen Zelle.
Dann kamen mir die vier Elemente in den Sinn. Feuer, Erde, Luft und Wasser. Ich erkannte, dass alle Lebewesen auf diese vier Elemente angewiesen sind. Die Menschheit würde zu Grunde gehen, wenn das Feuer der Erde, also der Erdkern, erlöschen würde oder zum Beispiel alle Wälder verbrennen würden. Ohne Luft kann der Mensch nicht atmen und Stürme können ihm das Leben nehmen. Würde das Wasser fehlen, hätte der Mensch mit der Zeit nichts mehr zu trinken und riesige Wellen zerstören Menschenleben. Erdrutsche oder Erbeben können ebenfalls viele Opfer fordern. Die vier Elemente stehen aber nicht für sich allein, sondern wirken gegenseitig aufeinander ein. Zum Beispiel braucht es Sauerstoff, also Luft, für ein Feuer oder ein Erdbeben für eine riesige Welle.

Durch diese Gedanken fühlte ich mich stark mit der Natur verbunden.

Gedanken zum Text von Otto Herz

Meiner Meinung nach war der Text anstrengend zu lesen und ich konnte nicht sehr viel davon profitieren. Einige Vorschläge, wie zum Beispiel den Energieverbrauch des Schulhauses oder anderer Gebäude auszurechnen, fand ich aber trotzdem sehr interessant. Ist der Energieverbrauch ausgerechnet, können sich die Kinder Gedanken dazu machen, was verbessert werden könnte. In der Klasse oder möglicherweise im ganzen Schulhaus könnte nach einer Lösung gesucht werden. Dadurch arbeiten die Kinder an einem Thema, das erstens sehr wichtig ist, zweitens einen starken Realitätsbezug aufweist und drittens umweltbewusstes Denken und Handeln fördert.
Sehr gut finde ich auch die Idee der öffentlichen Präsentationen. Dadurch die Motivation der Kinder erhöht, da sie ein Ziel vor Augen haben. Des Weiteren und ebenso wichtig, ist die Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit. Nicht nur die Eltern, sondern die ganze Öffentlichkeit wird über die Inhalte informiert. Ausserdem stellt wiederum einen Bezug zur Realität dar. 

In meinem Unterricht ist es mir aber wichtig, dass die Kinder nicht nur im Mensch und Umwelt Unterricht lernen, sich der Natur gegenüber richtig zu verhalten. Grundsätzlich geht es doch darum, zu erkennen, dass jede Handlung oder Unterlassung einer Handlung Konsequenzen nach sich zieht. Die Kinder sollen lernen, sich vor einer Handlung zuerst über die Folgen Gedanken zu machen. Natürlich kann dies vor allem für kleinere Kinder etwas schwierig sein, doch auch bei ihnen kann das Verhaltensmuster "Zuerst denken, dann handeln" gefördert werden. Um aber erst auf die Folgen zu kommen, brauchen die Kinder ein Grundwissen des Themas. Dieses Wissen wird im Unterricht, und zwar fächerübergreifend, erarbeitet.