Sonntag, 6. April 2008

Gedanken zum Text von Otto Herz

Meiner Meinung nach war der Text anstrengend zu lesen und ich konnte nicht sehr viel davon profitieren. Einige Vorschläge, wie zum Beispiel den Energieverbrauch des Schulhauses oder anderer Gebäude auszurechnen, fand ich aber trotzdem sehr interessant. Ist der Energieverbrauch ausgerechnet, können sich die Kinder Gedanken dazu machen, was verbessert werden könnte. In der Klasse oder möglicherweise im ganzen Schulhaus könnte nach einer Lösung gesucht werden. Dadurch arbeiten die Kinder an einem Thema, das erstens sehr wichtig ist, zweitens einen starken Realitätsbezug aufweist und drittens umweltbewusstes Denken und Handeln fördert.
Sehr gut finde ich auch die Idee der öffentlichen Präsentationen. Dadurch die Motivation der Kinder erhöht, da sie ein Ziel vor Augen haben. Des Weiteren und ebenso wichtig, ist die Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit. Nicht nur die Eltern, sondern die ganze Öffentlichkeit wird über die Inhalte informiert. Ausserdem stellt wiederum einen Bezug zur Realität dar. 

In meinem Unterricht ist es mir aber wichtig, dass die Kinder nicht nur im Mensch und Umwelt Unterricht lernen, sich der Natur gegenüber richtig zu verhalten. Grundsätzlich geht es doch darum, zu erkennen, dass jede Handlung oder Unterlassung einer Handlung Konsequenzen nach sich zieht. Die Kinder sollen lernen, sich vor einer Handlung zuerst über die Folgen Gedanken zu machen. Natürlich kann dies vor allem für kleinere Kinder etwas schwierig sein, doch auch bei ihnen kann das Verhaltensmuster "Zuerst denken, dann handeln" gefördert werden. Um aber erst auf die Folgen zu kommen, brauchen die Kinder ein Grundwissen des Themas. Dieses Wissen wird im Unterricht, und zwar fächerübergreifend, erarbeitet.

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