Meine Ostertage gestalteten sich überhaupt nicht ruhig und so kreisten meine Gedanken auf den Spaziergänge mehr um meine momentane Situation und Arbeiten, denn um die Natur. Dieses Wochenende konnte ich endlich wieder einmal loslassen und die Natur geniessen. Ich habe bemerkt, dass es sehr entscheidend ist eine innere Ruhe zu haben um sich überhaupt auf die Natur einlassen zu können. Dies geht nicht einfach per Knopfdruck.
Während meines Spaziergangs entdeckte ich deutliche Spuren eines Bibers. Ich hatte die grösste Freude daran, immer wieder seine abgeraspelten Bäume (Baumstümpfe) zu entdecken. Es war das erste Mal, dass ich Biberspuren in diesem Gebiet fand. Seit dem letzen Jahr sind Bauarbeiten im Gange um dieses Gebiet zu renaturisieren und ich denke, dank diesen baulichen Massnahmen siedeln sich bereits wieder Biber an. Dabei wurde mir bewusst wie krank die Welt eigentlich ist. Zuerst nimmt der Mensch den Tieren und Pflanzen den Lebensraum, braucht Jahre um zu begreifen was er da zerstört hat und muss dann mit viel Geld wieder eine Wiederherstellung der Natur realisieren.
Am liebsten höre ich die Natur. Ich schliesse meine Augen und hör einfach nur zu, dass Vogelgezwitscher, das Rauschen des Windes und das plätschern des Wassers. Plötzlich entsteht eine Hektik, die Vögel pfeifen lauter, das Wasser gluckert und im nächsten Moment ist alles wieder ganz ruhig und langsam. Dies gefällt mir besonders gut. Diese Ruhe und Langsamkeit nimmt mir wie das Tempo aus dem Leben und ich kann einfach in ruhe sein und mich entspannen.
Ich geniesse dies sehr, denn das Leben geht mir manchmal schon zu hektisch zu und her.
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