Ich lebe in einer sehr kleinen Wohnung in einem Block. Weil meine Wohnfläche sehr klein ist und nur ca. 20m² beträgt, ist es einfacher sich nachhaltig zu verhalten. Somit spare ich bei der Elektrizität, weil es nur wenige Lampen in der Wohnung gibt und ich diese mit Sparbirnen ausgestattet habe. Ausserdem reduziere ich den Heizenergieverbrauch, denn meine Zimmertemperatur beträgt jeweils um die 19 Grad. Ich trenne den Abfall und schalte bei allen Geräten immer auch das Standby aus.
Ein Nachhaltigkeitsdefizit sehe ich aber trotzdem bei meiner Wohnung. Weil ich alleine lebe und deshalb oft nur für mich alleine koche, verbrauche ich sehr viel Energie.
In meinem Block gibt es allerdings auch Defizite, die ich nur sehr schwer beeinflussen kann. Denn das Haus ist sehr schlecht isoliert. Ich denke man könnte gerade bei solchen alten Blockwohnungen mit baulichen Massnahmen (Isolation) sehr viel Energie einsparen. Es fasziniert mich immer wieder was es für neue Techniken gibt in der Baubranche z.B. die Wärmepumpen oder Minenergiehäuser. Meiner Meinung nach hätte die Wirtschaft viel schneller und radikaler auf dieses „Boot“ umsteigen müssen. Die Schweiz war einmal führend in der Solartechnik und wir wurden von vielen Länder überholt (z.B. von Österreich), weil die Wirtschaft und die Politik nicht mehr grosszügig investiert haben. Gerade im Häuserbau (z.B. Abwärme von der Industrie nutzen) und bei der Energiegewinnung für den Strom (alternative Energien) haben wir in den letzten Jahren geschlafen. Ich hoffe, dass hier ein möglichst schnelles Umdenken stattfindet und endlich in die alternativen Energien mehr finanzielle Mittel und Investitionen fliessen.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen