Ich war erstaunt, wie viel doch immer wieder in den Medien auftaucht zum Thema nachhaltige Entwicklung. Im Fernsehen sah ich eine Werbung für ein Hybridauto, am Freitagabend lief eine Sendung bei der Prominente sich umweltfreundlich Verhalten müssen und immer wieder findet man auch Texte in der Zeitung. So zum Beispiel am Dienstag 26.2.06 im Tagblatt. Da ist im Gebiet Wissen ein Artikel wie man mit Strom das Klima retten kann. In diesem Text kommt das Nachhaltigkeitsdreieck sehr gut zum Vorschein.
Es wird die Soziale Seite beleuchtet indem ETH-Präsident Ralph Eichler darauf hinweist, dass die 2000-Watt-Gesellschaft nicht möglich ist, wenn wir unseren Wohlstand weiter so halten wollen und nichts von unserer Mobilität abgeben. Früher hatte man (auch die ETH) sich das Ziel gesteckt, möglichst weniger Energie zu brauchen, sprich eben nur noch 2000-Watt. Aber dieses ökologische Ziel ist nicht mit dem Sozialen, nämlich dem Streben nach Wohlstand zu vereinbaren.
Deswegen gilt das neue Bestreben der 1-Tonnen-CO2-Gesellschaft. Die Strategie um dieses Ziel zu erreichen sind die drei E’s: Elektrifizierung, Effizienz und erneuerbare Energie. Die Elektrizität soll also mithelfen, weil diese z.B. Wärmepumpen betreibt und so beim Heizen kein CO2 entsteht.
Die Ökonomie kommt mit ins Spiel, wenn es darum geht, wie die Elektrizität beschafft werden soll. Eichler möchte zwar auch möglichst viel Elektrizität aus erneuerbaren Energien, aber seiner Meinung nach kommt man nicht um die Kernenergie herum. Ein Ausstieg sei unmöglich und auch ein Fehler. Jede Energie habe ihre Vor- und Nachteile.
Meiner Meinung nach könnte man bei diesem Themenpunkt aber genau wieder die anderen Seiten der Nachhaltigkeitspyramide bringen und fragen: Was könnte eine solche Technik (AKWs) bei einem Supergau in der Natur anrichten? (Ökologie) Was bedeutet es für unsere nachkommenden Generationen „strahlender“ Abfall zu haben? (Sozial) Was passiert mit den Menschen, die in der Nähe eines AKWs wohnen bei einem Supergau? (Sozial)
Die Nachhaltigkeitspyramide zeigt einem also auch gut auf, dass ein Problem, eine Energie, eine Technik nicht nur aus einer Richtung betrachtet werden darf.
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1 Kommentar:
Spannend, wie du die 3 Seiten des Nachhaltigkeitsdreieckes in Beziehung setzst. Ich habe auch fest gestellt, dass die 3 Seiten immer etwas miteinander zu tun haben und voneinander abhängig sind.
Deine Fragen am Schluss finde ich berechtigt. Es wäre sicherlich spannend, wie Antworten des Experten lauten würden. Ich glaube, dass das Thema Strom immer in der politiscchen Diskussion präsent sein.
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