Mittwoch, 5. März 2008

Nachhaltige Entwicklung in den Medien

Vor nicht langer Zeit habe ich im Fernsehen eine Sendung gesehen, bei der es darum ging herauszufinden, wer am schnellsten an einem gewissen Ort ist. Am "Rennen" nahmen ein Velofahrer, ein City-Parcourer, ein Autofahrer und eine Person, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fuhr, teil. Die Strecke betrug weniger als sechs Kilometer. Zuerst im Ziel war der Radfahrer, gefolgt vom Autofahrer. Anschliessend traf der City-Parcourer ein und zum Schluss die Person, welche die öffentlichen Verkehrsmittel benutzte. Der Velofahrer sowie der City-Parcourer haben nichts bezahlt. Das Auto aber billiger als die öffentlichen Verkehrsmittel und zudem schneller. Nur hatte es einen grösseren CO2-Ausstoss. 

Ich fand die Sendung sehr spannend und vor allem überraschte mich das Resultat, dass der Radfahrer gewonnen hatte. Was mich hingegen nicht überraschte, war, dass der Autofahrer erstens schneller war und zweitens auch noch weniger bezahlen musste. Obwohl die Sendung aus Deutschland stammte, sieht es hier in der Schweiz kaum anders aus.

Für mich ergibt sich daraus, dass sich das Velo für kurze Strecken und in Städten sehr lohnt, da es erstens absolut umweltfreundlich ist, zweitens schneller ist als alle anderen Verkehrsmittel und drittens gar nichts kostet. Auf Strecken über sechs Kilometer frage ich mich aber schon, ob es sich überhaupt lohnt die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen. Aus der Sicht der Nachhaltigen Entwicklung auf jeden Fall. Die Frage ist nur, ob der Preis dafür nicht zu hoch ist. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bezahlt man mehr und kommt dabei noch später am Ziel an.

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