Mittwoch, 12. März 2008

Nachhaltigkeit in der Schule

Bei der Lektüre des Artikels ist mir aufgefallen, dass Otto Herz möchte, dass die Nachhaltigkeit in der Schule über verschiedene Zugänge erfolgt. Den Kindern sollen die Unterschiede, die es zwischen den Lebenswelten der Bevölkerung gibt, aufgezeigt werden. Es ist wichtig, dass Emotionen angesprochen werden. Die Kinder sollten jedoch durch diese Bemühungen nicht geschockt werden.
Meiner Meinung nach ist es von Bedeutung, dass die Themen der Nachhaltigkeit im Unterricht eng mit dem Alltag, der Lebenswelt der Kinder verknüpft werden. Sonst besteht die Gefahr, dass der Inhalt für die Kinder zu abstrakt ist und sie so kein Interesse entwickeln können. Es macht sicherlich Sinn, die unterschiedlichen Inhalte auf die verschiedenen Schuljahre zu verteilen. Es genügt bestimmt nicht, wenn mit den Kindern einmal über Nachhaltigkeit gesprochen wird. Fächerübergreifender Unterricht ist bei diesen Themen bestimmt sinnvoll, so können diese von verschiedenen Seiten beleuchtet werden.
Otto Herz bringt den Vorschlag, dass die Lehrperson mit den Schülerinnen und Schülern das eigene Schulhaus unter die Lupe nimmt. Dies klingt spannend. Eine konkrete Umsetzung stelle ich mir allerdings recht anspruchsvoll vor.
Meines Erachtens ist es wichtig, dass die Lehrperson in ihrem Unterricht berücksichtigt, dass die Kinder aus verschiedenen Elternhäusern kommen. Dies sollte in den Unterricht mit ein fliessen, damit sich die Kinder auch ernst genommen fühlen.
Ein sehr geeignetes konkretes Thema erscheint mir „Abfall“. Da bringen die Kinder bestimmt schon einiges mit. Das Gelernte ist in ihrem Alltag direkt umsetzbar.

2 Kommentare:

Daisy hat gesagt…

Ich nehme Bezug auf den Kommentar, den du mir geschrieben hast.
Es stimmt, die öffentliche Präsentation in Kaufhäusern (so wie sie im Text beschrieben ist), wäre (zu) anspruchsvoll für PrimarschülerInnen. Ich kann mir aber trotzdem vorstellen, dass die Kinder ein Schaufenster gestalten, jedoch keine Fragen von Passanten beantworten müssen. Ev. könnte man die Ausstellung auch in der Schule machen und die Eltern dazu einladen. In diesem Rahmen wäre es sicher möglich, dass die Kinder Auskunft geben. Die Kinder würden sich sicherer fühlen und die Eltern könnten besser einschätzen, welche Fragen die SchülerInnen überhaupt imstande sind zu beantworten.

Angib hat gesagt…

Bei deinem Post gefällt mir, dass du dir gedanken machst, wie man das Ganze umsetzten könntest. Ich denke auch, dass z.B. das Thema Abfall sehr geeignet ist oder wenn man das eigene Schulhaus unter die Lupe nimmt.
Im Text von Otto Herz fehlt mir das Konkrete etwas wie er sich die Umsetzung vorstellt.