Auswahl der mitgebrachten Gegenstände
Die Gegenstände hatten für uns vor allem früher eine grosse Bedeutung. Als wir die Dinge auswählten, erinnerten wir uns an die Momente zurück, in denen die einzelnen Gegenstände für uns wertvoll waren.
Auswahlkriterien
Für uns Stand vor allem der Nutzen für andere im Vordergrund. Wir wollten nicht einfach Dinge mitnehmen, von denen wir ausgingen, dass sie sowieso niemand will. Grundsätzlich sollen andere Menschen ja Freude an daran finden. Bei mir war dies etwas schwierig, da ich kurz zuvor umzog und das meiste von dem, was ich nicht mehr brauchte, bereits verschenkt hatte. Ausserdem verkauften wir bei unserer Flohmarktaktion die meisten, für uns nicht mehr verwendbaren Gegenstände.
Abschied
Die Trennung von den mitgebrachten Gegenständen war teilweise leicht und manchmal eher schwer. Meine CD-Box war für mich zum Beispiel eine Erinnerung an Amerika, da sie mich dort drei Monate lang begleitet hatte. Bigna fiel die Trennung vom neusten Harry Potter Buch auch eher schwer, weil damit viele Emotionen verbunden waren.
Emotionen während der Ausstellung
Für uns war es interessant durch den Kreuzgang zu schlendern und die verschiedenen mitgebrachten Dinge anzusehen. Zuerst waren einige Hemmungen da, etwas einfach gratis mitzunehmen. Bereits im Voraus überlegten wir uns, dass wir nicht zu viele Gegenstände mit nach Hause nehmen wollen und sich diese dann wieder irgendwo häufen.
Übrig gebliebene Gegenstände
Bei uns blieben keine Gegenstände liegen. Als wir nach einer „Runde“ wieder an unseren Ausstellungsort zurückkamen, waren die mitgebrachten Sachen bereits weg. Wir freuten uns darüber, dass unsere Gegenstände einen neuen, glücklichen Besitzer gefunden hatten.
Mitgebrachtes und Mitgenommenes
Insgesamt brachten wir als Gruppe fünf Gegenstände mit und mitgenommen wurde nur einer. Wie bereits erwähnt, wollten wir nicht Dinge nach Hause nehmen, die wir nicht wirklich brauchen und irgendwo wieder herumstehen.
Schulpraxis
Mit den Kindern müsste zuerst besprochen werden, welche Art von Gegenständen mitgebracht werden kann, so dass die Kinder nicht einfach „Abfall“ mitbringen. Des Weiteren ist es auf jeden Fall sinnvoll, die Anzahl mitzubringender Gegenstände auf maximal fünf zu limitieren. Dann müsste abgeklärt werden, was mit übrig bleibenden Gegenständen geschieht. Für die Tauschaktion müsste auch ein geeigneter Raum gefunden werden. Der Raum müsste möglichst gross sein, damit die Dinge getrennt und anschaulich ausgestellt werden können.
Montag, 19. Mai 2008
Montag, 12. Mai 2008
Nachhaltiges Handeln
Um etwas für eine Nachhaltige Zukunft zu tun, machten wir an einem Flohmarkt mit. Dabei war ich vor allem für die Organisation von zu verkaufenden Gegenständen, dessen Transport und die Dokumentation verantwortlich. Bigna, Angela und Anna verkauften grösstenteils die gesammelten Dinge auf dem Flohmarkt. Die Arbeit begann bereits frühmorgens. Leider hatten wir keinen Stand reserviert. Glücklicherweise konnte dann aber ein Stand übernommen werden, der eigentlich reserviert war, aber von niemandem besetzt wurde. Dafür mussten wir 50 Franken bezahlen, die wir dann von unserem "Verdienst" abzogen. Am Ende hatten wir gut 300 Franken eingenommen. Leider mussten wir aber diversen Spendern von Gütern, die wir verkauften, etwas abgeben. So blieben zum Schluss 100 Franken, die wir spenden können. Diese Spende geht nach Südindien in ein Hilfsprojekt, welches von der Organisation CESCI = Centre for Experting Socio-Cultural Interaction verwirklicht wird. Neben vielen anderen Engagements und Aufgaben gründete das CESCI in den umliegenden Dörfern Nachhilfeklassen für alle Dorfkinder. Jeden Abend von 17 Uhr bis 19 Uhr dürfen die Kinder zu einer indischen Lehrerin. Diese lernt mit den Kindern zusätzlich und erklärt auch den Stoff erneut, weil diese Kinder von zu Hause keinerlei Unterstützung und Anregungen für die Schule erhalten. Es entsteht auch eine soziale Kontrolle, wenn z.B. ein Kind lange krank ist oder die Familie Unterstütung braucht, wird dies von der Lehrperson an das CESCI getragen. Die Kindergruppen des CESCI haben auch eine eigene Finanzierung für Schulmaterialien eingeführt. Jede Kindergruppe hat eine Gruppenkasse, in der die Kinder ein Teil ihres eigenen Sackgeldes abgeben. Daraus können sich diejenigen Kinder, welche z.B. wieder einen neuen Bleistift brauchen, das Geld nehmen. Das CESCI gab die Startfinanzierung und stütz diese Gruppenkassen auch finanzelle mit. Das CESCI möchte die Kinder zur Selbsthilfe anleiten und die Kinder erfahren dadurch, dass sie gefördert und unterstützt werden. Somit soll auch verhindert werden, dass die Kinder nicht zu sogenannten "drop-outs" werden, also Kinder, welche die Schule vorzeitig verlassen. Diese Quote liegt in Indien leider immer noch erschreckend hoch, bis zur fünften Klasse haben über 50% der Kinder die Schule abgebrochen. (Soziale Nachhaltigkeit) Unsere Spende geht geziehlt in dieses Schulprojekt..
Der Flohmarkt war eine sehr interessante Erfahrung. Vor allem die Begegnung mit den verschiedensten Menschen war sehr speziell. Einerseits kamen Verkäufer von anderen Ständen, die bei uns einkauften, um die gekauften Dinge an ihrem Stand wieder teurer zu verkaufen. Da wir keine Ahnung hatten, wie viel unsere Gegenstände wert waren, hatten die Verkäufer oft Glück, weil die Dinge zu billig angeboten wurden. Andererseits gab es aber auch Leute, die am Stand stehen blieben und ein Gespräch suchten. Diese Gespräche manchmal wirklich interessant und bereichernd. Es kam vor, dass diese Leute zum Schluss einfach etwas kauften, weil wir sympathisch wirkten.
Was macht einen Flohmarkt für uns nachhaltig?
Für uns ging es darum, dass Dinge, die für uns keinen Wert mehr hatten oder nicht mehr gebraucht wurden, Menschen angeboten werden konnten, die sich daran erfreuen. Für uns war das Geld zweitrangig. Durch den Kontakt mit den verschiedensten Menschen konnte eine kleine Einsicht in deren Leben gewonnen werden. Der Erlös wird an eine soziale Organisation gespendet.
Ausserdem gehen Eltern mit ihren Kindern an Flohmärkte. Die Kinder können dabei lernen, dass Gegenstände, die für sie keinen Nutzen mehr haben, für andere Menschen durchaus wertvoll sein können. Ihnen kann aufgezeigt werden, dass Dinge wieder verwendet werden können und nicht einfach weggeworfen oder im Keller vergessen werden müssen. Sie erkennen, dass dadurch anderen Menschen geholfen (zum Beispiel durch eine Spende) oder ihnen zumindest eine Freude bereitet werden kann. Damit wird die Sozialkompetenz und ein umweltbewusstes Nutzungsverhalten im Haushalt gefördert. Uns ist klar, dass dies den Kindern aber explit erklärt werden muss und viele Eltern wahrscheinlich bei einem Bummel durch den Flohmarkt nicht daran denken. Deshalb würde es Sinn machen mit einer Schulkasse entweder einen Flohmarkt zu besuchen oder sogar selbst einen zu machen.
Dienstag, 15. April 2008
Feedback II
Seit meiner ersten Rückmeldung ist einige Zeit vergangen. Noch einmal melde ich mich bei Ihnen, nachdem ich alle Posts von 4 Bloggruppen und viele Kommentare gelesen habe: gut durchdachte, tiefgründige sowie oberflächliche, rasch hingeschriebene (sie wissen es ja selber). Gerne füge ich den Ihren noch ein paar Bemerkungen zu.
1. Im Wochenblog zur Naturerfahrung gab es neben eindrücklichen und stimmungsvollen Bildern auch berührende und teils sehr philosophische Texte. Dieser Blog fiel offenbar in die Zeit des Abschlusses Ihrer Diplomarbeiten. In stressigen Zeiten fällt ja das Abschalten und Auftanken, das „einfach Dasein“ besonders schwer, auch wenn man es genau dann am nötigsten hat. Aus Berichten zu ganz selbstverständlichen, kleinen Dingen wie Schneeflocken oder Sonnenstrahlen, jubilierenden Vögeln oder gluckernden Bächlein erfahre ich, dass wer sich ins Herz der Natur begibt, sich wirklich auf sie einlässt, auch einen grossen Gewinn davon hat (und gilt ja auch für anderes im Studium…)
Spannend war zu lesen, wie sehr Extremerfahrungen in der Natur wie Biwakieren, Scheeschuhwanderungen im Sturm als tiefe Erlebnisse zurückbleiben. Auch mir sind diejenigen Skitouren am stärksten in Erinnerung geblieben, die am meisten von mir abverlangt haben. Sind Grenzerfahrungen nötig, um der Natur etwas abzugewinnen? Oder sind sie wichtig, um eigene Sorgen und Nöte zu relativieren? Können wir nicht auch im alltäglichen Kontakt zur Natur diese Verbundenheit erfahren, spüren wie klein wir sind in diesem ganzen grossen Netz Natur und so sehr abhängig von ihm.
2. Der Artikel von Otto Herz ist teilweise als anspruchsvoll, trocken und anstrengend zu lesen empfunden worden. Ich habe mich aber gefreut, wie einige von Ihnen diesen für mich positiv visionären Artikel strukturiert haben und so für sich doch noch erschliessen konnten und die konkreten Möglichkeiten auf eine gute Art reflektierten und sogar für die Kindergartenstufe noch Ideen herausarbeiten konnten. Es geht wohl nicht darum, dass alle genannten Vorschläge verwirklicht werden, sondern die eine oder andere Idee soll Ihnen helfen, BNE ganz konkret in Ihre Arbeit einzubauen. Es sind Visionen und Ideale, die er formuliert, lassen Sie sich davon nicht abschrecken - sie sollten langfristig keine Visionen bleiben, sondern einen selbstverständlichen Platz in der Praxis einnehmen.
3. Nach dem Referat von Frau Künzli haben Sie eine Analyse der Kompetenzen und Prinzipien bei einem bereits bestehenden Plakat gemacht. Dort ist für mich nicht immer genau nachvollziehbar, was Sie erarbeitet haben, da teils auch Angaben von Lernzielen und Teilkompetenzen fehlen.
Die Arbeit an einem eigenen Thema empfand ich als ertragreich. Sie haben intensiv diskutiert und sich in der kurzen Zeit doch gut eingelassen auf die Thematik. Bei der Visionsorientierung fällt mir auf, dass Sie diese zum Teil im umgekehrten Sinn verstanden haben, als sie wirklich gemeint ist: Wie sähe die Welt aus, wenn es kein Abfall mehr weggetragen würde hat eine negative Konnotation. Eine Vision wird hier aber verstanden als der Entwurf einer erwünschten, positiven Zukunft (siehe Handout Künzli S. 3).
Mit diesen Übungen hoffen wir natürlich, dass sowohl das Einbeziehen des Nachhaltigkeitsdreiecks wie auch die didaktischen Prinzipien für BNE langsam aber sicher bei Ihrer Unterrichtsvorbereitung zur Selbstverständlichkeit werden, wie einige von Ihnen in Posts oder Kommentaren bemerken. Sie wissen nun auch, wie bereits bestehende Materialien im Sinne der Nachhaltigkeit ergänzt oder verändert werden können.
Guten Abschluss und herzlichen Gruss
U.Frischknecht
PS: Wenn Sie nichts mehr von mir hören, gilt dieser Teil des Modulnachweises als bestanden. Dort wo mehrere Posts und/oder Kommentare fehlen, falsch datiert sind oder qualitativ nicht genügen, werden wir uns noch melden.
1. Im Wochenblog zur Naturerfahrung gab es neben eindrücklichen und stimmungsvollen Bildern auch berührende und teils sehr philosophische Texte. Dieser Blog fiel offenbar in die Zeit des Abschlusses Ihrer Diplomarbeiten. In stressigen Zeiten fällt ja das Abschalten und Auftanken, das „einfach Dasein“ besonders schwer, auch wenn man es genau dann am nötigsten hat. Aus Berichten zu ganz selbstverständlichen, kleinen Dingen wie Schneeflocken oder Sonnenstrahlen, jubilierenden Vögeln oder gluckernden Bächlein erfahre ich, dass wer sich ins Herz der Natur begibt, sich wirklich auf sie einlässt, auch einen grossen Gewinn davon hat (und gilt ja auch für anderes im Studium…)
Spannend war zu lesen, wie sehr Extremerfahrungen in der Natur wie Biwakieren, Scheeschuhwanderungen im Sturm als tiefe Erlebnisse zurückbleiben. Auch mir sind diejenigen Skitouren am stärksten in Erinnerung geblieben, die am meisten von mir abverlangt haben. Sind Grenzerfahrungen nötig, um der Natur etwas abzugewinnen? Oder sind sie wichtig, um eigene Sorgen und Nöte zu relativieren? Können wir nicht auch im alltäglichen Kontakt zur Natur diese Verbundenheit erfahren, spüren wie klein wir sind in diesem ganzen grossen Netz Natur und so sehr abhängig von ihm.
2. Der Artikel von Otto Herz ist teilweise als anspruchsvoll, trocken und anstrengend zu lesen empfunden worden. Ich habe mich aber gefreut, wie einige von Ihnen diesen für mich positiv visionären Artikel strukturiert haben und so für sich doch noch erschliessen konnten und die konkreten Möglichkeiten auf eine gute Art reflektierten und sogar für die Kindergartenstufe noch Ideen herausarbeiten konnten. Es geht wohl nicht darum, dass alle genannten Vorschläge verwirklicht werden, sondern die eine oder andere Idee soll Ihnen helfen, BNE ganz konkret in Ihre Arbeit einzubauen. Es sind Visionen und Ideale, die er formuliert, lassen Sie sich davon nicht abschrecken - sie sollten langfristig keine Visionen bleiben, sondern einen selbstverständlichen Platz in der Praxis einnehmen.
3. Nach dem Referat von Frau Künzli haben Sie eine Analyse der Kompetenzen und Prinzipien bei einem bereits bestehenden Plakat gemacht. Dort ist für mich nicht immer genau nachvollziehbar, was Sie erarbeitet haben, da teils auch Angaben von Lernzielen und Teilkompetenzen fehlen.
Die Arbeit an einem eigenen Thema empfand ich als ertragreich. Sie haben intensiv diskutiert und sich in der kurzen Zeit doch gut eingelassen auf die Thematik. Bei der Visionsorientierung fällt mir auf, dass Sie diese zum Teil im umgekehrten Sinn verstanden haben, als sie wirklich gemeint ist: Wie sähe die Welt aus, wenn es kein Abfall mehr weggetragen würde hat eine negative Konnotation. Eine Vision wird hier aber verstanden als der Entwurf einer erwünschten, positiven Zukunft (siehe Handout Künzli S. 3).
Mit diesen Übungen hoffen wir natürlich, dass sowohl das Einbeziehen des Nachhaltigkeitsdreiecks wie auch die didaktischen Prinzipien für BNE langsam aber sicher bei Ihrer Unterrichtsvorbereitung zur Selbstverständlichkeit werden, wie einige von Ihnen in Posts oder Kommentaren bemerken. Sie wissen nun auch, wie bereits bestehende Materialien im Sinne der Nachhaltigkeit ergänzt oder verändert werden können.
Guten Abschluss und herzlichen Gruss
U.Frischknecht
PS: Wenn Sie nichts mehr von mir hören, gilt dieser Teil des Modulnachweises als bestanden. Dort wo mehrere Posts und/oder Kommentare fehlen, falsch datiert sind oder qualitativ nicht genügen, werden wir uns noch melden.
Montag, 7. April 2008
Begutachtung des Themenplakats "Abfall" für die Unterstufe
Teilkompetenzen
(Tabelle konnte noch nicht hochgeladen werden)
Didaktische Prinzipien
Visionsorientierung: Zieht sich durch die ganze Unterrichtseinheit z.B. Zeichnung; wie würde die Welt aussehen, wenn es keine Abfalleimer und Abfallsäcke mehr hätte und der Abfall nicht mehr weggetragen würde?
Handlungs- und Reflexionsorientierung: Einstieg ist handlungs- und reflexionsorientiert z. B. Abfallsammeln und darüber diskutieren; Realbegegnung
Vernetztes Lernen: eher wenig vorhanden (mit Bildern den Weg des Abfalls ersichtlich machen)
Partizipationsorientierung: nicht vorhanden
Gesamteindruck des Plakates
Das Thema "Abfall" wird durch die Definition und den weg des Abfalls geprägt. Uns fehlen vor allem das Überdenken des eigenen Abfallverhaltens und das Aufzeigen von Verbesserungsvorschlägen. Diese Vorschläge müssen nicht direkt auf dem Plakat stehen, sondern die Kinder sollen zum Beispiel durch Fragen zum Nachdenken angeregt werden.
Natur erleben
Meine Ostertage gestalteten sich überhaupt nicht ruhig und so kreisten meine Gedanken auf den Spaziergänge mehr um meine momentane Situation und Arbeiten, denn um die Natur. Dieses Wochenende konnte ich endlich wieder einmal loslassen und die Natur geniessen. Ich habe bemerkt, dass es sehr entscheidend ist eine innere Ruhe zu haben um sich überhaupt auf die Natur einlassen zu können. Dies geht nicht einfach per Knopfdruck.
Während meines Spaziergangs entdeckte ich deutliche Spuren eines Bibers. Ich hatte die grösste Freude daran, immer wieder seine abgeraspelten Bäume (Baumstümpfe) zu entdecken. Es war das erste Mal, dass ich Biberspuren in diesem Gebiet fand. Seit dem letzen Jahr sind Bauarbeiten im Gange um dieses Gebiet zu renaturisieren und ich denke, dank diesen baulichen Massnahmen siedeln sich bereits wieder Biber an. Dabei wurde mir bewusst wie krank die Welt eigentlich ist. Zuerst nimmt der Mensch den Tieren und Pflanzen den Lebensraum, braucht Jahre um zu begreifen was er da zerstört hat und muss dann mit viel Geld wieder eine Wiederherstellung der Natur realisieren.
Am liebsten höre ich die Natur. Ich schliesse meine Augen und hör einfach nur zu, dass Vogelgezwitscher, das Rauschen des Windes und das plätschern des Wassers. Plötzlich entsteht eine Hektik, die Vögel pfeifen lauter, das Wasser gluckert und im nächsten Moment ist alles wieder ganz ruhig und langsam. Dies gefällt mir besonders gut. Diese Ruhe und Langsamkeit nimmt mir wie das Tempo aus dem Leben und ich kann einfach in ruhe sein und mich entspannen.
Ich geniesse dies sehr, denn das Leben geht mir manchmal schon zu hektisch zu und her.
Während meines Spaziergangs entdeckte ich deutliche Spuren eines Bibers. Ich hatte die grösste Freude daran, immer wieder seine abgeraspelten Bäume (Baumstümpfe) zu entdecken. Es war das erste Mal, dass ich Biberspuren in diesem Gebiet fand. Seit dem letzen Jahr sind Bauarbeiten im Gange um dieses Gebiet zu renaturisieren und ich denke, dank diesen baulichen Massnahmen siedeln sich bereits wieder Biber an. Dabei wurde mir bewusst wie krank die Welt eigentlich ist. Zuerst nimmt der Mensch den Tieren und Pflanzen den Lebensraum, braucht Jahre um zu begreifen was er da zerstört hat und muss dann mit viel Geld wieder eine Wiederherstellung der Natur realisieren.
Am liebsten höre ich die Natur. Ich schliesse meine Augen und hör einfach nur zu, dass Vogelgezwitscher, das Rauschen des Windes und das plätschern des Wassers. Plötzlich entsteht eine Hektik, die Vögel pfeifen lauter, das Wasser gluckert und im nächsten Moment ist alles wieder ganz ruhig und langsam. Dies gefällt mir besonders gut. Diese Ruhe und Langsamkeit nimmt mir wie das Tempo aus dem Leben und ich kann einfach in ruhe sein und mich entspannen.
Ich geniesse dies sehr, denn das Leben geht mir manchmal schon zu hektisch zu und her.
Sonntag, 6. April 2008
Am Lago Maggiore
Über die Ostern war ich im Tessin. Dort hatte ich die Zeit mich in aller Ruhe an den Lago Maggiore zu setzen. Ich suchte mir dafür ein stilles Plätzchen. Zuerst drehten sich meine Gedanken noch nicht um mich und die Natur. Doch mit der Zeit konnte ich auf sie Einlassen. Ich blickte auf den See und beobachtete die Blätter der Bäume, die sich sanft bewegten. Es war herrlich einfach wieder einmal da zu sitzen und mich mit der Natur auseinander zu setzen. Mir wurde richtig klar, dass ich ein Teil der Natur bin und welche Wunder die Natur erschaffen hat. Ich bin fähig zu hören, zu sehen, zu fühlen, zu denken, zu gehen usw. Dies alles entstand aus einer kleinen Zelle.
Dann kamen mir die vier Elemente in den Sinn. Feuer, Erde, Luft und Wasser. Ich erkannte, dass alle Lebewesen auf diese vier Elemente angewiesen sind. Die Menschheit würde zu Grunde gehen, wenn das Feuer der Erde, also der Erdkern, erlöschen würde oder zum Beispiel alle Wälder verbrennen würden. Ohne Luft kann der Mensch nicht atmen und Stürme können ihm das Leben nehmen. Würde das Wasser fehlen, hätte der Mensch mit der Zeit nichts mehr zu trinken und riesige Wellen zerstören Menschenleben. Erdrutsche oder Erbeben können ebenfalls viele Opfer fordern. Die vier Elemente stehen aber nicht für sich allein, sondern wirken gegenseitig aufeinander ein. Zum Beispiel braucht es Sauerstoff, also Luft, für ein Feuer oder ein Erdbeben für eine riesige Welle.
Durch diese Gedanken fühlte ich mich stark mit der Natur verbunden.
Gedanken zum Text von Otto Herz
Meiner Meinung nach war der Text anstrengend zu lesen und ich konnte nicht sehr viel davon profitieren. Einige Vorschläge, wie zum Beispiel den Energieverbrauch des Schulhauses oder anderer Gebäude auszurechnen, fand ich aber trotzdem sehr interessant. Ist der Energieverbrauch ausgerechnet, können sich die Kinder Gedanken dazu machen, was verbessert werden könnte. In der Klasse oder möglicherweise im ganzen Schulhaus könnte nach einer Lösung gesucht werden. Dadurch arbeiten die Kinder an einem Thema, das erstens sehr wichtig ist, zweitens einen starken Realitätsbezug aufweist und drittens umweltbewusstes Denken und Handeln fördert.
Sehr gut finde ich auch die Idee der öffentlichen Präsentationen. Dadurch die Motivation der Kinder erhöht, da sie ein Ziel vor Augen haben. Des Weiteren und ebenso wichtig, ist die Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit. Nicht nur die Eltern, sondern die ganze Öffentlichkeit wird über die Inhalte informiert. Ausserdem stellt wiederum einen Bezug zur Realität dar.
In meinem Unterricht ist es mir aber wichtig, dass die Kinder nicht nur im Mensch und Umwelt Unterricht lernen, sich der Natur gegenüber richtig zu verhalten. Grundsätzlich geht es doch darum, zu erkennen, dass jede Handlung oder Unterlassung einer Handlung Konsequenzen nach sich zieht. Die Kinder sollen lernen, sich vor einer Handlung zuerst über die Folgen Gedanken zu machen. Natürlich kann dies vor allem für kleinere Kinder etwas schwierig sein, doch auch bei ihnen kann das Verhaltensmuster "Zuerst denken, dann handeln" gefördert werden. Um aber erst auf die Folgen zu kommen, brauchen die Kinder ein Grundwissen des Themas. Dieses Wissen wird im Unterricht, und zwar fächerübergreifend, erarbeitet.
Donnerstag, 3. April 2008
Ein Sonntagsspaziergang
Am Sonntagnachmittag unternehme ich bei schönem Wetter gerne einen Spaziergang. Wir erreichen von unserem Wohnhaus in nur wenigen Gehminuten ein Naturschutzgebiet. Am Sonntagnachmittag sind auf diesem Weg jeweils zahlreiche Spaziergängerinnen und Spaziergänger unterwegs. Wenn wir dort relativ steil den Hang hinauf spazieren, haben wir eine wundervolle Aussicht. Dort verweile ich jeweils einige Minuten und geniesse die Aussicht und die Ruhe. Ich nehme Gezwitscher von Vögeln, ein Rauschen, Stimmen von Vorbeigehenden und weit entfernt einige vorbeifahrende Autos wahr Diese Ruhe hat für mich etwas sehr Beruhigendes und Entspannendes. . Es ist für diese Jahreszeit noch relativ kühl. Das macht mir jedoch nichts aus.
Für eine Moment gelingt es mir, den Alltagsstress zu vergessen und mich zu entspannen. Damit einem das gelingt, muss man sich völlig auf die Natur einlassen können. Dazu ist nicht jede/r bereit. Aber mir tut es gut, die Hektik des Alltags für einige Minuten zu vergessen. Es wird mir klar, dass ich ein recht kleiner Teil der Natur bin und dass es wichtig ist, dass ich mich auch um den Erhalt der ganzen Natur kümmere. Den Menschen ist oft zu wenig bewusst, wie sie den Raum der Natur weg nehmen und sie so immer mehr verkleinern.
Ich habe mir vorgenommen, mir wieder vermehrt Zeit in der Natur zu nehmen. Heutzutage kommt die Erholung in der Natur bei vielen Menschen zu kurz.
Für eine Moment gelingt es mir, den Alltagsstress zu vergessen und mich zu entspannen. Damit einem das gelingt, muss man sich völlig auf die Natur einlassen können. Dazu ist nicht jede/r bereit. Aber mir tut es gut, die Hektik des Alltags für einige Minuten zu vergessen. Es wird mir klar, dass ich ein recht kleiner Teil der Natur bin und dass es wichtig ist, dass ich mich auch um den Erhalt der ganzen Natur kümmere. Den Menschen ist oft zu wenig bewusst, wie sie den Raum der Natur weg nehmen und sie so immer mehr verkleinern.
Ich habe mir vorgenommen, mir wieder vermehrt Zeit in der Natur zu nehmen. Heutzutage kommt die Erholung in der Natur bei vielen Menschen zu kurz.
Freitag, 28. März 2008
Ich und die Natur
Ich verbrachte mein bisheriges Leben auf unserem Bauernhof und bin somit in und auch mit der Natur aufgewachsen. Egal ob es stürmte, schneite, regnete oder die Sonne schien, es verging kein Tag, an dem ich und meine Schwester nicht draussen in der Natur waren. Wir gingen in den nahe gelegenen Windschutz und bauten Hütten, liefen durch Maisfelder, sprangen auf der gepflügten Erde herum und sammelten verhackte Regenwürmer ein. Diese brachten wir in unseren Regenwurmspital und versuchten sie mit Grashalmen wieder „zusammenzuflicken“. Ausserdem waren wir viel mit unseren Eltern in der Natur unterwegs. Wir halfen ihnen bei der Arbeit auf dem Hof, jedoch unternahmen wir auch viele Ausflüge zusammen beispielsweise an den Bodensee oder auf den Hohen Kasten.
Im Gegensatz zu früher sind meine Aktivitäten in der Natur geringer geworden. Vor allem in den letzten Wochen verbrachte ich kaum Zeit in der Natur und wenn, dann hatte ich so viele andere Sachen im Kopf, dass ich mich nicht bewusst auf sie einlassen konnte.
Doch alles änderte sich heute Morgen, als ich erwachte. Ich hörte die Vögel zwitschern und wusste daher, dass das Wetter nicht all zu schlecht sein kann. Tatsächlich, als ich die Fensterläden öffnete, strahlte mir ein wunderschöner blauer Himmel entgegen. Der perfekte Tag, um einen Spaziergang am Bach neben unserem Hof zu unternehmen.
Ich öffnete die Haustüre und nahm als erstes das Zwitschern der Vögel war. Dies kam mir am heutigen Tag besonders laut vor. Am Bach angekommen, hörte ich das Plätschern des Wassers, welches sich unglaublich beruhigend auf mich auswirkte. Ich folgte dem Bachverlauf und setzte mich auf eine kleine Brücke. Weit und breit war keine Menschenseele zu sehen, also der ideale Ort, um sich völlig auf die Natur zu konzentrieren. Ich sah und hörte verschiedene Vogelarten. Über mir drehte ein Mäusebussard gemütlich seine Runden, zwei Fischreiher flogen mit grossen Flügelschlägen über mich hinweg, auf dem Feld und in den Bäumen krächzten Krähen und weitere kleine Vögelchen unterhielten mich mit ihrem Vogelgezwitscher. Ein leichter Wind wehte mir ins Gesicht. In der Ferne waren ganz leise die Autobahn, ein vorbeifahrender Zug und das Läuten der Kirchenglocken wahrzunehmen. Am Himmel waren grössere und kleine Flugzeuge zu sehen und vor den Bergen befand sich ein aufsteigender Heissluftballon. Ausserdem hatte ich einen wunderbaren Blick auf die hohen schneebedeckten Berge um mich herum. Vor allem der Hohe Kasten und der Säntis waren deutlich zu sehen.
Während dem bewussten Wahrnehmen der Natur wurde mir klar, dass ich nur ein ganz kleiner Teil von ihr bin. Alleine kann ich die Natur kaum beeinflussen, aber auch mit vereinten Kräften und modernster Technologie gelingt es uns nicht immer. Sie besitzt nämlich eine unglaubliche Macht und ist oft unberechenbar. Mit einer wertschätzenden Lebensweise (nachhaltiger Umgang mit der Natur) können wir jedoch gewisse Katastrophen verringern oder sogar verhindern, aber nur, wenn alle Menschen am gleichen Strang ziehen.
Auf der Brücke konnte ich für einige Minuten völlig abschalten. Die Natur nahm mich in ihren Bann und ich fühlte mich frei. Leider musste ich mich früher als gewollt wieder auf den Rückweg machen, um euch mein Naturerlebnis pünktlich mitteilen zu können;)!
Im Gegensatz zu früher sind meine Aktivitäten in der Natur geringer geworden. Vor allem in den letzten Wochen verbrachte ich kaum Zeit in der Natur und wenn, dann hatte ich so viele andere Sachen im Kopf, dass ich mich nicht bewusst auf sie einlassen konnte.
Doch alles änderte sich heute Morgen, als ich erwachte. Ich hörte die Vögel zwitschern und wusste daher, dass das Wetter nicht all zu schlecht sein kann. Tatsächlich, als ich die Fensterläden öffnete, strahlte mir ein wunderschöner blauer Himmel entgegen. Der perfekte Tag, um einen Spaziergang am Bach neben unserem Hof zu unternehmen.
Ich öffnete die Haustüre und nahm als erstes das Zwitschern der Vögel war. Dies kam mir am heutigen Tag besonders laut vor. Am Bach angekommen, hörte ich das Plätschern des Wassers, welches sich unglaublich beruhigend auf mich auswirkte. Ich folgte dem Bachverlauf und setzte mich auf eine kleine Brücke. Weit und breit war keine Menschenseele zu sehen, also der ideale Ort, um sich völlig auf die Natur zu konzentrieren. Ich sah und hörte verschiedene Vogelarten. Über mir drehte ein Mäusebussard gemütlich seine Runden, zwei Fischreiher flogen mit grossen Flügelschlägen über mich hinweg, auf dem Feld und in den Bäumen krächzten Krähen und weitere kleine Vögelchen unterhielten mich mit ihrem Vogelgezwitscher. Ein leichter Wind wehte mir ins Gesicht. In der Ferne waren ganz leise die Autobahn, ein vorbeifahrender Zug und das Läuten der Kirchenglocken wahrzunehmen. Am Himmel waren grössere und kleine Flugzeuge zu sehen und vor den Bergen befand sich ein aufsteigender Heissluftballon. Ausserdem hatte ich einen wunderbaren Blick auf die hohen schneebedeckten Berge um mich herum. Vor allem der Hohe Kasten und der Säntis waren deutlich zu sehen.
Während dem bewussten Wahrnehmen der Natur wurde mir klar, dass ich nur ein ganz kleiner Teil von ihr bin. Alleine kann ich die Natur kaum beeinflussen, aber auch mit vereinten Kräften und modernster Technologie gelingt es uns nicht immer. Sie besitzt nämlich eine unglaubliche Macht und ist oft unberechenbar. Mit einer wertschätzenden Lebensweise (nachhaltiger Umgang mit der Natur) können wir jedoch gewisse Katastrophen verringern oder sogar verhindern, aber nur, wenn alle Menschen am gleichen Strang ziehen.
Auf der Brücke konnte ich für einige Minuten völlig abschalten. Die Natur nahm mich in ihren Bann und ich fühlte mich frei. Leider musste ich mich früher als gewollt wieder auf den Rückweg machen, um euch mein Naturerlebnis pünktlich mitteilen zu können;)!
Sonntag, 16. März 2008
Agenda 21 in der Schule umsetzen
Otto Herz schlägt Punkte vor, wie die Agenda 21 in der Schule umgesetzt werden könnte:
- Fachunterricht: Jedes Thema der Agenda 21 kann für Kinder erschlossen werden und in jedes Fach eingeflochten werden
- Fächerübergreifendes Lernen und Arbeiten: Die Lehrpersonen sollen zusammenarbeiten, in festen Teams um sich zu unterstützen und auch einen Gesamtunterricht formulieren zu können z.B. eine Themenkiste entwerfen, Projekttage zu realisieren etc.
- Assembly: Das Assembly ist eine interne Versammlung der Schule. In dieser Versammlung können die Agenda 21-Themen besprochen werden und es gibt z.B. Präsentationen von den Kindern oder Lehrpersonen.
- Öffentliche Präsentationen: Mit öffentlichen Präsentationen soll die öffentliche Aufmerksamkeit wachsen. So kann z.B. in Grossschaufenstern oder als Umwel-Clown für Aufmerksamkeit gesorgt werden.
- Nachhaltigkeitsaudit im „Haus des Lernens“: Das eigene Schulhaus sollte möglichst ein Vorbild sein und somit muss man die eigene Schule auf ihre Nachhaltigkeit überprüfen.
- Schule und ausserschulische Partner wirken zusammen: Es bringt neue Qualität, wenn die Schule mit ausserschulischen Partnern (Vereine, Verbände) zusammenarbeitet. Die Jugendlichen sollen animiert werden in kleinen Gruppen (z.B. amnesty inertnational) Verantwortung zu übernehmen und sich einzubringen.
- Schulprogramme: In Schulprogrammen bietet sich die Gelegenheit die Ziele der Agenda 21 zu verankern. Es wird festgehalten, wie in der Schule die Punkte der Agenda 21 kennen gelernt werden sollen und wie man lernt diese umzusetzen.
- Internationaler Projekttag: Oft ist die globale Perspektive gedanklich, doch es ist von Vorteil, wenn z.B. an einem internationalen Projekttag die globale Perspektive erlebt wird.
Ich tat mich mit dem Text von Otto Herz etwas schwer, deshalb hab ich für mich die Punkte nochmals etwas zusammengefasst. Ich würde sicher einmal damit beginnen, wie ich die Agenda 21 in den Unterricht einbauen kann. Die eigene Schule auf die Nachhaltigkeit überprüfen, stell ich mir auch sehr spannend vor und würde dies gerne einmal umsetzten.
Den Text von Otto Herz finde ich sehr langfädig und verwirrend geschrieben. Weniger wäre hier mehr gewesen. Der Text animiert mir zu wenig diese Agenda 21 umzusetzen, die Freude und feurige Ideen fehlen. ( Besser um das Agenda-Feuer zu entflammen: Die Bilder und Texte vom Pestalozzischulhaus zu der Projektwoche Agenda 21)
- Fachunterricht: Jedes Thema der Agenda 21 kann für Kinder erschlossen werden und in jedes Fach eingeflochten werden
- Fächerübergreifendes Lernen und Arbeiten: Die Lehrpersonen sollen zusammenarbeiten, in festen Teams um sich zu unterstützen und auch einen Gesamtunterricht formulieren zu können z.B. eine Themenkiste entwerfen, Projekttage zu realisieren etc.
- Assembly: Das Assembly ist eine interne Versammlung der Schule. In dieser Versammlung können die Agenda 21-Themen besprochen werden und es gibt z.B. Präsentationen von den Kindern oder Lehrpersonen.
- Öffentliche Präsentationen: Mit öffentlichen Präsentationen soll die öffentliche Aufmerksamkeit wachsen. So kann z.B. in Grossschaufenstern oder als Umwel-Clown für Aufmerksamkeit gesorgt werden.
- Nachhaltigkeitsaudit im „Haus des Lernens“: Das eigene Schulhaus sollte möglichst ein Vorbild sein und somit muss man die eigene Schule auf ihre Nachhaltigkeit überprüfen.
- Schule und ausserschulische Partner wirken zusammen: Es bringt neue Qualität, wenn die Schule mit ausserschulischen Partnern (Vereine, Verbände) zusammenarbeitet. Die Jugendlichen sollen animiert werden in kleinen Gruppen (z.B. amnesty inertnational) Verantwortung zu übernehmen und sich einzubringen.
- Schulprogramme: In Schulprogrammen bietet sich die Gelegenheit die Ziele der Agenda 21 zu verankern. Es wird festgehalten, wie in der Schule die Punkte der Agenda 21 kennen gelernt werden sollen und wie man lernt diese umzusetzen.
- Internationaler Projekttag: Oft ist die globale Perspektive gedanklich, doch es ist von Vorteil, wenn z.B. an einem internationalen Projekttag die globale Perspektive erlebt wird.
Ich tat mich mit dem Text von Otto Herz etwas schwer, deshalb hab ich für mich die Punkte nochmals etwas zusammengefasst. Ich würde sicher einmal damit beginnen, wie ich die Agenda 21 in den Unterricht einbauen kann. Die eigene Schule auf die Nachhaltigkeit überprüfen, stell ich mir auch sehr spannend vor und würde dies gerne einmal umsetzten.
Den Text von Otto Herz finde ich sehr langfädig und verwirrend geschrieben. Weniger wäre hier mehr gewesen. Der Text animiert mir zu wenig diese Agenda 21 umzusetzen, die Freude und feurige Ideen fehlen. ( Besser um das Agenda-Feuer zu entflammen: Die Bilder und Texte vom Pestalozzischulhaus zu der Projektwoche Agenda 21)
Donnerstag, 13. März 2008
Agenda 21 und globale Partnerschaft - Elemente der Entwicklung von Schulen
Die Kinder verbringen einen grossen Teil ihrer Zeit in der Schule. Daher ist es eine zentrale Aufgabe der Schule, die Kinder für nachhaltiges Denken und Handeln zu sensibilisieren. Mögliche Vorgehensweisen schlägt Otto Herz in seinem Artikel „Agenda 21 und globale Partnerschaft – Elemente der Entwicklung von Schulen“ vor.
Für Lehrpersonen wichtig zu wissen ist, dass jedes Thema der Agenda 21 mit Kindern behandelt werden kann. Selbst die Kleinen sind nicht zu klein um nachhaltiges Handeln zu erlernen. Je nach Stufe und Zeitpunkt muss das Thema jedoch angepasst werden.
Grundsätzlich kann ich mir vorstellen, gewisse Vorschläge von Herz im Unterricht umzusetzen. Einige müssen jedoch angepasst werden oder sind für die Primarschule eher weniger geeignet.
Folgende Punkte sind meiner Meinung nach im Unterricht gut umsetzbar:
· Fächerübergreifend unterrichten und das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten ð Projekte anbieten
· Fragen und Forschen
· In reale Begegnungen investieren: Z.B. eine Kerichtverbrennungsanlage besichtigen
· Das eigene Schulhaus auf seine Nachhaltigkeit überprüfen (Schule=Lebenswelt der Kinder)
· Öffentlich Präsentieren: Die Idee finde ich sehr gut, da eine öffentliche Präsentation die Kinder zusätzlich anspornt. Ich frage mich nur, ob die Kaufhäuser wirklich mitmachen würden.
Die folgenden Methoden sind für die Primarstufe weniger geeignet:
· Assembly: Diese Methode finde ich für die Primarschule eher nicht geeignet. Ev. könnte sie in einem kleineren Rahmen (Klasse) in der Mittelstufe durchgeführt werden.
· Auslandaufenthalt: Auch dieser Punkt spricht eher die älteren SchülerInnen an und ist zudem eine Kostenfrage.
Der Artikel hat aufgezeigt, dass man das nachhaltige Handeln der Kinder mit unterschiedlichen Methoden im Unterricht fördern kann. Manche Methoden sind anspruchsvoll und erfordern einen grossen Zeitaufwand oder weitere zusätzliche Ressourcen. Das alles sollte jedoch in Kauf genommen werden, da es nichts Schlimmeres gibt, als Agenda 21 Themen nur auf theoretischer Basis zu behandeln.
Für Lehrpersonen wichtig zu wissen ist, dass jedes Thema der Agenda 21 mit Kindern behandelt werden kann. Selbst die Kleinen sind nicht zu klein um nachhaltiges Handeln zu erlernen. Je nach Stufe und Zeitpunkt muss das Thema jedoch angepasst werden.
Grundsätzlich kann ich mir vorstellen, gewisse Vorschläge von Herz im Unterricht umzusetzen. Einige müssen jedoch angepasst werden oder sind für die Primarschule eher weniger geeignet.
Folgende Punkte sind meiner Meinung nach im Unterricht gut umsetzbar:
· Fächerübergreifend unterrichten und das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten ð Projekte anbieten
· Fragen und Forschen
· In reale Begegnungen investieren: Z.B. eine Kerichtverbrennungsanlage besichtigen
· Das eigene Schulhaus auf seine Nachhaltigkeit überprüfen (Schule=Lebenswelt der Kinder)
· Öffentlich Präsentieren: Die Idee finde ich sehr gut, da eine öffentliche Präsentation die Kinder zusätzlich anspornt. Ich frage mich nur, ob die Kaufhäuser wirklich mitmachen würden.
Die folgenden Methoden sind für die Primarstufe weniger geeignet:
· Assembly: Diese Methode finde ich für die Primarschule eher nicht geeignet. Ev. könnte sie in einem kleineren Rahmen (Klasse) in der Mittelstufe durchgeführt werden.
· Auslandaufenthalt: Auch dieser Punkt spricht eher die älteren SchülerInnen an und ist zudem eine Kostenfrage.
Der Artikel hat aufgezeigt, dass man das nachhaltige Handeln der Kinder mit unterschiedlichen Methoden im Unterricht fördern kann. Manche Methoden sind anspruchsvoll und erfordern einen grossen Zeitaufwand oder weitere zusätzliche Ressourcen. Das alles sollte jedoch in Kauf genommen werden, da es nichts Schlimmeres gibt, als Agenda 21 Themen nur auf theoretischer Basis zu behandeln.
Mittwoch, 12. März 2008
Nachhaltigkeit in der Schule
Bei der Lektüre des Artikels ist mir aufgefallen, dass Otto Herz möchte, dass die Nachhaltigkeit in der Schule über verschiedene Zugänge erfolgt. Den Kindern sollen die Unterschiede, die es zwischen den Lebenswelten der Bevölkerung gibt, aufgezeigt werden. Es ist wichtig, dass Emotionen angesprochen werden. Die Kinder sollten jedoch durch diese Bemühungen nicht geschockt werden.
Meiner Meinung nach ist es von Bedeutung, dass die Themen der Nachhaltigkeit im Unterricht eng mit dem Alltag, der Lebenswelt der Kinder verknüpft werden. Sonst besteht die Gefahr, dass der Inhalt für die Kinder zu abstrakt ist und sie so kein Interesse entwickeln können. Es macht sicherlich Sinn, die unterschiedlichen Inhalte auf die verschiedenen Schuljahre zu verteilen. Es genügt bestimmt nicht, wenn mit den Kindern einmal über Nachhaltigkeit gesprochen wird. Fächerübergreifender Unterricht ist bei diesen Themen bestimmt sinnvoll, so können diese von verschiedenen Seiten beleuchtet werden.
Otto Herz bringt den Vorschlag, dass die Lehrperson mit den Schülerinnen und Schülern das eigene Schulhaus unter die Lupe nimmt. Dies klingt spannend. Eine konkrete Umsetzung stelle ich mir allerdings recht anspruchsvoll vor.
Meines Erachtens ist es wichtig, dass die Lehrperson in ihrem Unterricht berücksichtigt, dass die Kinder aus verschiedenen Elternhäusern kommen. Dies sollte in den Unterricht mit ein fliessen, damit sich die Kinder auch ernst genommen fühlen.
Ein sehr geeignetes konkretes Thema erscheint mir „Abfall“. Da bringen die Kinder bestimmt schon einiges mit. Das Gelernte ist in ihrem Alltag direkt umsetzbar.
Meiner Meinung nach ist es von Bedeutung, dass die Themen der Nachhaltigkeit im Unterricht eng mit dem Alltag, der Lebenswelt der Kinder verknüpft werden. Sonst besteht die Gefahr, dass der Inhalt für die Kinder zu abstrakt ist und sie so kein Interesse entwickeln können. Es macht sicherlich Sinn, die unterschiedlichen Inhalte auf die verschiedenen Schuljahre zu verteilen. Es genügt bestimmt nicht, wenn mit den Kindern einmal über Nachhaltigkeit gesprochen wird. Fächerübergreifender Unterricht ist bei diesen Themen bestimmt sinnvoll, so können diese von verschiedenen Seiten beleuchtet werden.
Otto Herz bringt den Vorschlag, dass die Lehrperson mit den Schülerinnen und Schülern das eigene Schulhaus unter die Lupe nimmt. Dies klingt spannend. Eine konkrete Umsetzung stelle ich mir allerdings recht anspruchsvoll vor.
Meines Erachtens ist es wichtig, dass die Lehrperson in ihrem Unterricht berücksichtigt, dass die Kinder aus verschiedenen Elternhäusern kommen. Dies sollte in den Unterricht mit ein fliessen, damit sich die Kinder auch ernst genommen fühlen.
Ein sehr geeignetes konkretes Thema erscheint mir „Abfall“. Da bringen die Kinder bestimmt schon einiges mit. Das Gelernte ist in ihrem Alltag direkt umsetzbar.
Montag, 10. März 2008
Feedback 1
Liebe Studierende
Nach drei Wochenimpulsen und den entsprechenden Posts melde ich mich einmal bei Ihnen. Mit grossem Interesse habe ich Ihr Schreiben verfolgt und habe nun insgesamt etwa 60 Posts gelesen. Ganz unterschiedlich kommen sie daher, manche ausführlich und gut untermauert durch Recherchierarbeit , andere kurz und bündig und etwas gar allgemein gehalten, wieder andere mit nachvollziehbaren Beispielen konkret auf die eigene Situation und das eigene Verhalten bezogen. Auf jeden Fall kommt mir vor, als hätten diese drei Wochen doch wichtige Bewusstseinsimpulse bei Ihnen ausgelöst (stimmt’s?). Es fallen Ihnen Tatsachen, Situationen und Gegebenheiten neu und anders auf, die Sie vorher vermutlich nicht beachtet haben. Mit Kopf und Herz (und Hand?) sind Sie auf die Fragen der Nachhaltigkeit eingestimmt.
Gut gefallen hat mir, dass Sie auch immer wieder versuchen, das gesamte Nachhaltigkeitsdreieck mit allen drei Pfeilern ins Spiel zu bringen (Beispiele bei der neuen Strategie der ETH oder beim Coop). Geht diese Balance vergessen, landen wir wieder bei reinen Umweltargumenten, bei Fragen von Profit und Wachstum oder „nur“ der sozialen Frage und den unterschiedlichen Lebensformen. Dabei bedingen sich die drei und müssen aufeinander bezogen bleiben. Auch wenn am Ende trotz technischer Innovationen und Effizienzsteigerung die Lebensgrundlagen und damit die Ressourcen- und Energiefrage den Ausschlag geben (ich gehe nicht davon aus, dass Spaceship Earth oder die Besiedelung eines anderen Planeten eine realistische Alternative sein wird).
Ich habe gemerkt, dass bei Ihren Posts vieles aufscheint, was mich auch beschäftigt. Auf einen Punkt möchte ich dabei kurz eingehen:Wir wissen zwar um die Zerstörungen, die sozialen Probleme, die Ungerechtigkeiten hier und andernorts in der Welt und sind in der Lage, die unbequeme Wahrheit eigentlich ganz gut zu sehen. Gleichzeitig richten wir unser Verhalten doch nur bedingt auf diese Tatsache ein. Das ist mir bei den Mentoratsbesuchen jüngst so gegangen. Mich tröstend, dass ich ja einen Hybrid fahre und somit doch „besser“ bin als viele, habe ich mich in zwei Fällen ins Auto gesetzt und mir eine zusätzliche halbe Stunde Schlaf gegönnt. Das war in dem Moment Lebensqualität und hat mir keine schlaflose Nacht beschert. Längst habe ich gelernt, dass niemand zu 100% konsequent sein kann. Dennoch frage ich mich mit manchen von Ihnen immer wieder neu, ob das reicht, was man selber tut, vor allem, wenn die Ergebnisse einer konkreten Veränderung nicht gleich sichtbar werden.Dann ist die Gefahr gross, manches wieder aufzugeben und den bequemen Weg zu gehen, wegzuschauen und zu verdrängen. Dann hilft mir jeweils, dass ich mir die Weggefährtinnen und Weggefährten in Erinnerung rufe, die hier und jetzt mit mir auf diesem wunderbaren Planeten unterwegs sind und entschlossen sind, sich dafür einzusetzen, dass er lebenswert bleibt auch für diejenigen, die nach uns kommen. Dann habe ich wieder Mumm weiterzumachen.
Alles Gute Ihnen, bei der Suche nach gerechtem Kaffee, nach saisonalen Pordukten, nach echter Lebensqualität, beim Kleiderkauf (siehe auch www.cleanclothes.ch ) oder bei zeitweiligem frohem Verzicht, beim konsequenten Abfalltrennen oder wo auch immer!
Gespannt auf die weiteren Beiträge grüsse ich Sie herzlich
Ihre Blogbetreuerin
U.Frischknecht
Nach drei Wochenimpulsen und den entsprechenden Posts melde ich mich einmal bei Ihnen. Mit grossem Interesse habe ich Ihr Schreiben verfolgt und habe nun insgesamt etwa 60 Posts gelesen. Ganz unterschiedlich kommen sie daher, manche ausführlich und gut untermauert durch Recherchierarbeit , andere kurz und bündig und etwas gar allgemein gehalten, wieder andere mit nachvollziehbaren Beispielen konkret auf die eigene Situation und das eigene Verhalten bezogen. Auf jeden Fall kommt mir vor, als hätten diese drei Wochen doch wichtige Bewusstseinsimpulse bei Ihnen ausgelöst (stimmt’s?). Es fallen Ihnen Tatsachen, Situationen und Gegebenheiten neu und anders auf, die Sie vorher vermutlich nicht beachtet haben. Mit Kopf und Herz (und Hand?) sind Sie auf die Fragen der Nachhaltigkeit eingestimmt.
Gut gefallen hat mir, dass Sie auch immer wieder versuchen, das gesamte Nachhaltigkeitsdreieck mit allen drei Pfeilern ins Spiel zu bringen (Beispiele bei der neuen Strategie der ETH oder beim Coop). Geht diese Balance vergessen, landen wir wieder bei reinen Umweltargumenten, bei Fragen von Profit und Wachstum oder „nur“ der sozialen Frage und den unterschiedlichen Lebensformen. Dabei bedingen sich die drei und müssen aufeinander bezogen bleiben. Auch wenn am Ende trotz technischer Innovationen und Effizienzsteigerung die Lebensgrundlagen und damit die Ressourcen- und Energiefrage den Ausschlag geben (ich gehe nicht davon aus, dass Spaceship Earth oder die Besiedelung eines anderen Planeten eine realistische Alternative sein wird).
Ich habe gemerkt, dass bei Ihren Posts vieles aufscheint, was mich auch beschäftigt. Auf einen Punkt möchte ich dabei kurz eingehen:Wir wissen zwar um die Zerstörungen, die sozialen Probleme, die Ungerechtigkeiten hier und andernorts in der Welt und sind in der Lage, die unbequeme Wahrheit eigentlich ganz gut zu sehen. Gleichzeitig richten wir unser Verhalten doch nur bedingt auf diese Tatsache ein. Das ist mir bei den Mentoratsbesuchen jüngst so gegangen. Mich tröstend, dass ich ja einen Hybrid fahre und somit doch „besser“ bin als viele, habe ich mich in zwei Fällen ins Auto gesetzt und mir eine zusätzliche halbe Stunde Schlaf gegönnt. Das war in dem Moment Lebensqualität und hat mir keine schlaflose Nacht beschert. Längst habe ich gelernt, dass niemand zu 100% konsequent sein kann. Dennoch frage ich mich mit manchen von Ihnen immer wieder neu, ob das reicht, was man selber tut, vor allem, wenn die Ergebnisse einer konkreten Veränderung nicht gleich sichtbar werden.Dann ist die Gefahr gross, manches wieder aufzugeben und den bequemen Weg zu gehen, wegzuschauen und zu verdrängen. Dann hilft mir jeweils, dass ich mir die Weggefährtinnen und Weggefährten in Erinnerung rufe, die hier und jetzt mit mir auf diesem wunderbaren Planeten unterwegs sind und entschlossen sind, sich dafür einzusetzen, dass er lebenswert bleibt auch für diejenigen, die nach uns kommen. Dann habe ich wieder Mumm weiterzumachen.
Alles Gute Ihnen, bei der Suche nach gerechtem Kaffee, nach saisonalen Pordukten, nach echter Lebensqualität, beim Kleiderkauf (siehe auch www.cleanclothes.ch ) oder bei zeitweiligem frohem Verzicht, beim konsequenten Abfalltrennen oder wo auch immer!
Gespannt auf die weiteren Beiträge grüsse ich Sie herzlich
Ihre Blogbetreuerin
U.Frischknecht
Tomaten-Dilemma
Ich stand im Supermarkt beim Gemüseregal und befand mich in einem Dilemma. Als aufmerksame Konsumentin kaufe ich möglichst Produkte aus der näheren Umgebung und wenn es mein Budget zulässt, kaufe ich Bio ein. An diesem Abend hatte ich jemanden zu Besuch und wollte untern anderem meinen feinen Tomatenmozarella-Salat mit selbstgemachter Sauce auftischen. Da stand ich also im Laden und verglich die Tomaten untereinander.
Es gab eine Aktion aus Marokko und Tomaten aus Spanien aus dem Gewächshaus. Ich fragte mich, was jetzt wohl sinnvoller, ökologischer ist. Tomaten aus der Schweiz gibt es nicht, wir haben keine Saison. Die Gewächshäuser in Spanien brauchen sicher viel Strom für die Bewässerungsanlage und der Wasserverbrauch ist enorm. Die Arbeitsbedingungen dieser Arbeiter und Arbeiterinnen sind nicht wirklich rosig. Ich habe einmal eine Reportage darüber gesehen. Viele Arbeiter kommen aus Afrika, müssen unmenschlich viele Stunden arbeiten und leben direkt neben den Gewächshäuser in unwürdigen Behausungen. Meistens gibt es nur an einem Brunnen Wasser und mehrere Personen teilen sich kleinste Räume.
Bei den Tomaten aus Marokko war da sicher einmal ein weiter Transport und ich hatte keine Ahnung wie die Tomaten angepflanzt wurden. Womöglich brauchte es da auch sehr viel Wasser um die Bewässerung zu gewährleisten. Ich habe keinen Hinweis wie die Arbeiterinnen und Arbeiter bezahlt werden.
Die Aktion Marokko-Tomaten war halb so teuer wie die Tomaten aus Spanien. Ich kaufte schliesslich die Tomaten aus Spanien. Im Nachhinein überlegte ich mir: Wieso? Ich weiss ungefähr wie diese Tomaten angebaut worden sind, nicht wirklich was ich unterstützen möchte. Ob der höhere Preis mich getäuscht hatte und ich der Illusion erlegen bin, da bekommen die Bauern mehr Geld?
Nach längerem Nachdenken muss ich zugeben: Absolut sinnvoll und ökologisch wäre gewesen, wenn ich auf den Tomatenmozarella-Salat verzichtet hätte und einen Saisonsalat bevorzugt hätte. Mir ist aufgefallen, dass wir viel zu wenig wissen über die Produkte aus anderen Ländern. Trotz vielen Logos und Hinweisen kann ich oft bei einem Produkt nicht sagen, wie viel Energie jetzt aufgewendet wurde, bis da Produkt bei mir in der Einkaufstasche landet.
Es gab eine Aktion aus Marokko und Tomaten aus Spanien aus dem Gewächshaus. Ich fragte mich, was jetzt wohl sinnvoller, ökologischer ist. Tomaten aus der Schweiz gibt es nicht, wir haben keine Saison. Die Gewächshäuser in Spanien brauchen sicher viel Strom für die Bewässerungsanlage und der Wasserverbrauch ist enorm. Die Arbeitsbedingungen dieser Arbeiter und Arbeiterinnen sind nicht wirklich rosig. Ich habe einmal eine Reportage darüber gesehen. Viele Arbeiter kommen aus Afrika, müssen unmenschlich viele Stunden arbeiten und leben direkt neben den Gewächshäuser in unwürdigen Behausungen. Meistens gibt es nur an einem Brunnen Wasser und mehrere Personen teilen sich kleinste Räume.
Bei den Tomaten aus Marokko war da sicher einmal ein weiter Transport und ich hatte keine Ahnung wie die Tomaten angepflanzt wurden. Womöglich brauchte es da auch sehr viel Wasser um die Bewässerung zu gewährleisten. Ich habe keinen Hinweis wie die Arbeiterinnen und Arbeiter bezahlt werden.
Die Aktion Marokko-Tomaten war halb so teuer wie die Tomaten aus Spanien. Ich kaufte schliesslich die Tomaten aus Spanien. Im Nachhinein überlegte ich mir: Wieso? Ich weiss ungefähr wie diese Tomaten angebaut worden sind, nicht wirklich was ich unterstützen möchte. Ob der höhere Preis mich getäuscht hatte und ich der Illusion erlegen bin, da bekommen die Bauern mehr Geld?
Nach längerem Nachdenken muss ich zugeben: Absolut sinnvoll und ökologisch wäre gewesen, wenn ich auf den Tomatenmozarella-Salat verzichtet hätte und einen Saisonsalat bevorzugt hätte. Mir ist aufgefallen, dass wir viel zu wenig wissen über die Produkte aus anderen Ländern. Trotz vielen Logos und Hinweisen kann ich oft bei einem Produkt nicht sagen, wie viel Energie jetzt aufgewendet wurde, bis da Produkt bei mir in der Einkaufstasche landet.
Mittwoch, 5. März 2008
Woher kommt mein Kaffee?
Wenn ich einen Kaffee geniesse, frage ich mich selten, wie er entstanden ist und woher er kommt.
Nun möchte ich diesem einmal auf den Grund gehen.
Es gibt verschiedene Länder, in welchen Kaffeebäume wachsen. Sie benötigen ein tropisches Klima (Durchschnittstemperatur von 18 bis 22 Grad) und viel Feuchtigkeit. Kaffee ist ein bedeutendes Welthandelsprodukt. Die jährliche Weltkaffeeproduktion liegt bei ca. 100 Mio. Sack Rohkaffe zu je 60 kg.
Wenn die Blütezeit vorbei ist, beginnt die Frucht zu reifen. Die reife Frucht hat einen Durchmesser von ungefähr 1,5 cm. Dieses Aussehen gab der reifen Frucht den Namen Kaffeekirsche. Bei einem Schnitt durch die Kaffeekirsche haben wir fünf Schichten: Fruchthülle, Fruchtfleisch, Hülse, Silberhaut und schliesslich die Kaffeebohne. In einer Kaffeekirsche findet man zwei Kaffeebohnen, paarig im Fruchtfleisch eingebettet. Der Ertrag eines Kaffeebaumes schwankt zwischen 400 und 2000 Gramm Arabica- und zwischen 600 und 2200 Gramm Robusta-Kaffeebohnen. Wie gross der Arbeitsaufwand bei der Ernte ist, sieht man daran, dass für 500 g Kaffeebohnen 2,5 kg Kaffeekirschen gepflückt werden müssen.
Es gibt zwei verschiedene Aufbereitungsformen von Kaffee, die Trockene und die Nasse. Diese hängen jeweils von den Verhältnissen ab.
Nach dieser Aufbereitung ist die Kaffeebohne bereit, geröstet zu werden. Der Kaffee wird während dem Rösten in der Rösttrommel bei ca. 250 bis 280 Grad ständig mittels einer Drehtrommel in Bewegung gehalten. Die Bohnen verändern sich durch das Rösten chemisch. Rohkaffeebohnen haben sozusagen keinen Geschmack und strahlen nur oberflächlich gewisse Aromen aus, die sich aber beim Rösten vollständig entwickeln. Durch die Einwirkung der hohen Temperatur wird zuerst aller Fruchtzucker caramelisiert. Dadurch entsteht auch die braune Farbe des Kaffeegetränkes.
Der Kaffee muss natürlich noch transportiert werden. Es sind also sehr viele Leute und Maschinen an diesen Vorgängen beteiligt, was mich sehr beeindruckt. Oft trinken wir einfach einen Kaffee und denken gar nicht, wie dieser eigentlich entstanden ist.
Nun möchte ich diesem einmal auf den Grund gehen.
Es gibt verschiedene Länder, in welchen Kaffeebäume wachsen. Sie benötigen ein tropisches Klima (Durchschnittstemperatur von 18 bis 22 Grad) und viel Feuchtigkeit. Kaffee ist ein bedeutendes Welthandelsprodukt. Die jährliche Weltkaffeeproduktion liegt bei ca. 100 Mio. Sack Rohkaffe zu je 60 kg.
Wenn die Blütezeit vorbei ist, beginnt die Frucht zu reifen. Die reife Frucht hat einen Durchmesser von ungefähr 1,5 cm. Dieses Aussehen gab der reifen Frucht den Namen Kaffeekirsche. Bei einem Schnitt durch die Kaffeekirsche haben wir fünf Schichten: Fruchthülle, Fruchtfleisch, Hülse, Silberhaut und schliesslich die Kaffeebohne. In einer Kaffeekirsche findet man zwei Kaffeebohnen, paarig im Fruchtfleisch eingebettet. Der Ertrag eines Kaffeebaumes schwankt zwischen 400 und 2000 Gramm Arabica- und zwischen 600 und 2200 Gramm Robusta-Kaffeebohnen. Wie gross der Arbeitsaufwand bei der Ernte ist, sieht man daran, dass für 500 g Kaffeebohnen 2,5 kg Kaffeekirschen gepflückt werden müssen.
Es gibt zwei verschiedene Aufbereitungsformen von Kaffee, die Trockene und die Nasse. Diese hängen jeweils von den Verhältnissen ab.
Nach dieser Aufbereitung ist die Kaffeebohne bereit, geröstet zu werden. Der Kaffee wird während dem Rösten in der Rösttrommel bei ca. 250 bis 280 Grad ständig mittels einer Drehtrommel in Bewegung gehalten. Die Bohnen verändern sich durch das Rösten chemisch. Rohkaffeebohnen haben sozusagen keinen Geschmack und strahlen nur oberflächlich gewisse Aromen aus, die sich aber beim Rösten vollständig entwickeln. Durch die Einwirkung der hohen Temperatur wird zuerst aller Fruchtzucker caramelisiert. Dadurch entsteht auch die braune Farbe des Kaffeegetränkes.
Der Kaffee muss natürlich noch transportiert werden. Es sind also sehr viele Leute und Maschinen an diesen Vorgängen beteiligt, was mich sehr beeindruckt. Oft trinken wir einfach einen Kaffee und denken gar nicht, wie dieser eigentlich entstanden ist.
Vernetzungen entdecken
Heute Morgen während der Pause trank ich, wie fast jeden Tag, einen Kaffee aus der Kaffeemaschine der Mensa Mariaberg. Dabei machte ich mir natürlich keine Gedanken darüber, woher der Kaffee überhaupt kommt und wer dafür gearbeitet hat, dass ich meinen Kaffee trinken kann. Ich habe den Kaffee einfach nur konsumiert, was meiner Meinung nach fast alle Menschen mit allem, was gerade da ist, tun. Wenn ich mir dies nun aber überlege, so merke ich, dass die Bohnen zuerst einmal geerntet und getrocknet werden müssen. Anschliessend werden sie in unser Land transportiert, geröstet, verpackt und verkauft. Es steckt also ein grosser Aufwand und viel körperliche Arbeit dahinter.
Kaum jemand stellt sich aber wohl die Frage, in welchen Verhältnissen die Menschen, wie zum Beispiel die Kaffeebauern, leben (müssen). Ich glaube, dass es in unserem Leben ein Automatismus geworden ist, sich nicht zu fragen woher etwas kommt. Alltägliche Dinge werden einfach konsumiert.
In meinem Diplompraktikum behandelte ich im Mensch und Umwelt Unterricht mit den Kindern das Thema Schokolade. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Kinder ebenfalls meist nur konsumieren, ohne sich fragen was hinter den Dingen steckt. Dies ist für mich verständlich, weil sie die Erwachsenen zum Vorbild haben.
Als Konsequenz ziehe ich daraus, dass die Kinder lernen müssen, auch unsere alltäglichen Dinge nicht als selbstverständlich hinzunehmen. Ich glaube, dass es in erster Linie darum geht, dass sie sich überhaupt fragen, woher etwas kommt oder wie etwas genau funktioniert. Hier müssen meiner Meinung nach die Gedankengänge der Kinder geändert werden, damit sich irgendwann einmal etwas ändert. Natürlich geht es nicht darum, den Kindern eine Meinung aufzudrängen. Sie sollen sich immer noch selbst eine Meinung bilden können, aber sie sollten sich bewusst werden, was sie tun und es nicht einfach nur tun.
Nachhaltige Entwicklung in den Medien
Vor nicht langer Zeit habe ich im Fernsehen eine Sendung gesehen, bei der es darum ging herauszufinden, wer am schnellsten an einem gewissen Ort ist. Am "Rennen" nahmen ein Velofahrer, ein City-Parcourer, ein Autofahrer und eine Person, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fuhr, teil. Die Strecke betrug weniger als sechs Kilometer. Zuerst im Ziel war der Radfahrer, gefolgt vom Autofahrer. Anschliessend traf der City-Parcourer ein und zum Schluss die Person, welche die öffentlichen Verkehrsmittel benutzte. Der Velofahrer sowie der City-Parcourer haben nichts bezahlt. Das Auto aber billiger als die öffentlichen Verkehrsmittel und zudem schneller. Nur hatte es einen grösseren CO2-Ausstoss.
Ich fand die Sendung sehr spannend und vor allem überraschte mich das Resultat, dass der Radfahrer gewonnen hatte. Was mich hingegen nicht überraschte, war, dass der Autofahrer erstens schneller war und zweitens auch noch weniger bezahlen musste. Obwohl die Sendung aus Deutschland stammte, sieht es hier in der Schweiz kaum anders aus.
Für mich ergibt sich daraus, dass sich das Velo für kurze Strecken und in Städten sehr lohnt, da es erstens absolut umweltfreundlich ist, zweitens schneller ist als alle anderen Verkehrsmittel und drittens gar nichts kostet. Auf Strecken über sechs Kilometer frage ich mich aber schon, ob es sich überhaupt lohnt die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen. Aus der Sicht der Nachhaltigen Entwicklung auf jeden Fall. Die Frage ist nur, ob der Preis dafür nicht zu hoch ist. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bezahlt man mehr und kommt dabei noch später am Ziel an.
Der Weg der Banane
Ich versuche möglichst genau zu beschreiben durch welche Hände die Chiquita Banane, welche ich heute Morgen gegessen habe, gegangen ist.
Der Weg meiner Banane beginnt auf einer riesigen Plantage in Costa Rica. Zuerst wird eine Bananestaude gepflanzt. Sobald Babybananen zu sehen sind, werden diese in blaue Tüten eingepackt, die mit Insektiziden imprägniert sind. Ausserdem werden sie anhand eines satellitengesteuerten Hubschraubers zum Beispiel mit einem Antipilzmittel besprayt. Nach einer gewissen Zeit findet die Reifeprüfung statt. Die Männer messen, ob meine Banane die richtige Dicke hat. Danach werden die Bananenbündel in 3-er Teams geerntet. Die Pflanze wird mit der Machete eingekerbt und geknickt, da man für den nächsten Schössling nur noch die Wurzelknolle braucht. Schaumstoffteile werden zwischen die einzelnen Bananen gelegt, damit es keine Druckstellen und somit keine braunen Flecken gibt. Danach werden die ganzen Bananenbündel abgeschlagen und auf der Schulter eines Mitarbeiters bis zur Bananenautobahn (Lift) transportiert. Von dort zieht ein weiterer Mitarbeiter den 500 kg schweren Bananenlift hinter sich her. 20 km ist die weiteste Strecke, die die Arbeiter mit einer Fuhre zurücklegen müssen. Nach der Fahrt mit dem Bananenlift wird meine Banane von Blütenblättern befreit. Die Bündel fahren nun über eine Waage, damit überprüft werden kann, wie viel jedes Ernteteam eingebracht hat. Danach werden die Bündel in so genannte Hände zerteilt. Die Plastiktüten, in denen die Bündel eingepackt waren werden z.B. zu Baumaterial recycelt. Von einem weiteren Mitarbeiter werden Stichproben in der Qualitätskontrolle überprüft. Die dicke der Banane muss genau 3 cm betragen und die Bananenlänge 27 cm. Von Mitarbeiterinnen werden die Bananenhände noch einmal zerkleinert (so kaufen wir sie schlussendlich im Supermarkt). Ausserdem sortieren sie unbrauchbare Teile aus oder Bananen, die nicht dem Schönheitsideal entsprechen. Aus diesen Bananen wird zum Beispiel Babynahrung hergestellt. Danach geht meine Bananen eine Runde schwimmen, damit die Insekten und der Milchsaft im Innern der Banane entfernt werden. Nach dem Bad kontrollieren Mitarbeiterinnen, ob die Bananen gut aussortiert wurden. Wenn alles in Ordnung ist bekommt meine Banane den Markenaufkleber Chiquita und wird in einer Bananenkiste verpackt, die von Hand gefaltet, geklebt und gepresst wurde. Die Kisten werden nun in den Kühllaster geladen und zum Hafen transportiert. Im Hafen angelangt werden sie so schnell als möglich vom Kühllaster ins Schiff umgeladen. 30 Stunden dauert es, bis das Schiff beladen ist und die Bananen in den Kühlräumen untergebracht worden sind. Während der Fahrt überprüfen die Ingenieure permanent die Temperatur in den Kühlräumen. Am Zielort wird das Schiff wieder entladen. Bevor meine Banane in die Reiferei kommt, wird sie im Hafengebäude zwischengelagert. Später werden die Bananen in die Reifekammern transportiert, eng gestapelt und reifen dort mit Hilfe des Gases Äthylen. Innerhalb von 4-6 Tagen wird meine Banane schön gelb. Die Reise geht nun weiter zu den Grossverteilern und den Supermärkten. Meine Chiquita Banane habe ich im Rebsteiner Markt gekauft. Nachdem ich das Fruchtfleisch heute Morgen gegessen habe, ist die Bananenschale auf dem Kompost gelandet. Somit endet die Reise meiner Banane in Rebstein.
Erkenntnis: Es ist mir klar geworden, wie viel Arbeit dahinter steckt, bis ich die Banane im Supermarkt kaufen kann. Viele Menschen tragen dazu bei, dass die Banane schlussendlich die perfekte gelbe Farbe erhält. Beim Ernten der Bananen vollbringen die Arbeiter knochenharte Arbeit unter grosser Hitze. Ausserdem verdienen die Plantagenarbeiter sehr wenig. Das meiste Geld geht an die Supermärkte (Einzelhändler). Es wird auch darauf geachtet, dass möglichst wenig Abfälle produziert werden. Zum Beispiel werden die blauen Tüten zu Baumaterial recycelt und die nicht dem Schönheitsideal entsprechenden Bananen werden zu Babybrei verarbeitet. Wenn ich ab jetzt in eine Banane beisse, sehe ich die Arbeit, die dahinter steckt.
Der Weg meiner Banane beginnt auf einer riesigen Plantage in Costa Rica. Zuerst wird eine Bananestaude gepflanzt. Sobald Babybananen zu sehen sind, werden diese in blaue Tüten eingepackt, die mit Insektiziden imprägniert sind. Ausserdem werden sie anhand eines satellitengesteuerten Hubschraubers zum Beispiel mit einem Antipilzmittel besprayt. Nach einer gewissen Zeit findet die Reifeprüfung statt. Die Männer messen, ob meine Banane die richtige Dicke hat. Danach werden die Bananenbündel in 3-er Teams geerntet. Die Pflanze wird mit der Machete eingekerbt und geknickt, da man für den nächsten Schössling nur noch die Wurzelknolle braucht. Schaumstoffteile werden zwischen die einzelnen Bananen gelegt, damit es keine Druckstellen und somit keine braunen Flecken gibt. Danach werden die ganzen Bananenbündel abgeschlagen und auf der Schulter eines Mitarbeiters bis zur Bananenautobahn (Lift) transportiert. Von dort zieht ein weiterer Mitarbeiter den 500 kg schweren Bananenlift hinter sich her. 20 km ist die weiteste Strecke, die die Arbeiter mit einer Fuhre zurücklegen müssen. Nach der Fahrt mit dem Bananenlift wird meine Banane von Blütenblättern befreit. Die Bündel fahren nun über eine Waage, damit überprüft werden kann, wie viel jedes Ernteteam eingebracht hat. Danach werden die Bündel in so genannte Hände zerteilt. Die Plastiktüten, in denen die Bündel eingepackt waren werden z.B. zu Baumaterial recycelt. Von einem weiteren Mitarbeiter werden Stichproben in der Qualitätskontrolle überprüft. Die dicke der Banane muss genau 3 cm betragen und die Bananenlänge 27 cm. Von Mitarbeiterinnen werden die Bananenhände noch einmal zerkleinert (so kaufen wir sie schlussendlich im Supermarkt). Ausserdem sortieren sie unbrauchbare Teile aus oder Bananen, die nicht dem Schönheitsideal entsprechen. Aus diesen Bananen wird zum Beispiel Babynahrung hergestellt. Danach geht meine Bananen eine Runde schwimmen, damit die Insekten und der Milchsaft im Innern der Banane entfernt werden. Nach dem Bad kontrollieren Mitarbeiterinnen, ob die Bananen gut aussortiert wurden. Wenn alles in Ordnung ist bekommt meine Banane den Markenaufkleber Chiquita und wird in einer Bananenkiste verpackt, die von Hand gefaltet, geklebt und gepresst wurde. Die Kisten werden nun in den Kühllaster geladen und zum Hafen transportiert. Im Hafen angelangt werden sie so schnell als möglich vom Kühllaster ins Schiff umgeladen. 30 Stunden dauert es, bis das Schiff beladen ist und die Bananen in den Kühlräumen untergebracht worden sind. Während der Fahrt überprüfen die Ingenieure permanent die Temperatur in den Kühlräumen. Am Zielort wird das Schiff wieder entladen. Bevor meine Banane in die Reiferei kommt, wird sie im Hafengebäude zwischengelagert. Später werden die Bananen in die Reifekammern transportiert, eng gestapelt und reifen dort mit Hilfe des Gases Äthylen. Innerhalb von 4-6 Tagen wird meine Banane schön gelb. Die Reise geht nun weiter zu den Grossverteilern und den Supermärkten. Meine Chiquita Banane habe ich im Rebsteiner Markt gekauft. Nachdem ich das Fruchtfleisch heute Morgen gegessen habe, ist die Bananenschale auf dem Kompost gelandet. Somit endet die Reise meiner Banane in Rebstein.
Erkenntnis: Es ist mir klar geworden, wie viel Arbeit dahinter steckt, bis ich die Banane im Supermarkt kaufen kann. Viele Menschen tragen dazu bei, dass die Banane schlussendlich die perfekte gelbe Farbe erhält. Beim Ernten der Bananen vollbringen die Arbeiter knochenharte Arbeit unter grosser Hitze. Ausserdem verdienen die Plantagenarbeiter sehr wenig. Das meiste Geld geht an die Supermärkte (Einzelhändler). Es wird auch darauf geachtet, dass möglichst wenig Abfälle produziert werden. Zum Beispiel werden die blauen Tüten zu Baumaterial recycelt und die nicht dem Schönheitsideal entsprechenden Bananen werden zu Babybrei verarbeitet. Wenn ich ab jetzt in eine Banane beisse, sehe ich die Arbeit, die dahinter steckt.
Freitag, 29. Februar 2008
Mit Strom das Klima retten
Ich war erstaunt, wie viel doch immer wieder in den Medien auftaucht zum Thema nachhaltige Entwicklung. Im Fernsehen sah ich eine Werbung für ein Hybridauto, am Freitagabend lief eine Sendung bei der Prominente sich umweltfreundlich Verhalten müssen und immer wieder findet man auch Texte in der Zeitung. So zum Beispiel am Dienstag 26.2.06 im Tagblatt. Da ist im Gebiet Wissen ein Artikel wie man mit Strom das Klima retten kann. In diesem Text kommt das Nachhaltigkeitsdreieck sehr gut zum Vorschein.
Es wird die Soziale Seite beleuchtet indem ETH-Präsident Ralph Eichler darauf hinweist, dass die 2000-Watt-Gesellschaft nicht möglich ist, wenn wir unseren Wohlstand weiter so halten wollen und nichts von unserer Mobilität abgeben. Früher hatte man (auch die ETH) sich das Ziel gesteckt, möglichst weniger Energie zu brauchen, sprich eben nur noch 2000-Watt. Aber dieses ökologische Ziel ist nicht mit dem Sozialen, nämlich dem Streben nach Wohlstand zu vereinbaren.
Deswegen gilt das neue Bestreben der 1-Tonnen-CO2-Gesellschaft. Die Strategie um dieses Ziel zu erreichen sind die drei E’s: Elektrifizierung, Effizienz und erneuerbare Energie. Die Elektrizität soll also mithelfen, weil diese z.B. Wärmepumpen betreibt und so beim Heizen kein CO2 entsteht.
Die Ökonomie kommt mit ins Spiel, wenn es darum geht, wie die Elektrizität beschafft werden soll. Eichler möchte zwar auch möglichst viel Elektrizität aus erneuerbaren Energien, aber seiner Meinung nach kommt man nicht um die Kernenergie herum. Ein Ausstieg sei unmöglich und auch ein Fehler. Jede Energie habe ihre Vor- und Nachteile.
Meiner Meinung nach könnte man bei diesem Themenpunkt aber genau wieder die anderen Seiten der Nachhaltigkeitspyramide bringen und fragen: Was könnte eine solche Technik (AKWs) bei einem Supergau in der Natur anrichten? (Ökologie) Was bedeutet es für unsere nachkommenden Generationen „strahlender“ Abfall zu haben? (Sozial) Was passiert mit den Menschen, die in der Nähe eines AKWs wohnen bei einem Supergau? (Sozial)
Die Nachhaltigkeitspyramide zeigt einem also auch gut auf, dass ein Problem, eine Energie, eine Technik nicht nur aus einer Richtung betrachtet werden darf.
Es wird die Soziale Seite beleuchtet indem ETH-Präsident Ralph Eichler darauf hinweist, dass die 2000-Watt-Gesellschaft nicht möglich ist, wenn wir unseren Wohlstand weiter so halten wollen und nichts von unserer Mobilität abgeben. Früher hatte man (auch die ETH) sich das Ziel gesteckt, möglichst weniger Energie zu brauchen, sprich eben nur noch 2000-Watt. Aber dieses ökologische Ziel ist nicht mit dem Sozialen, nämlich dem Streben nach Wohlstand zu vereinbaren.
Deswegen gilt das neue Bestreben der 1-Tonnen-CO2-Gesellschaft. Die Strategie um dieses Ziel zu erreichen sind die drei E’s: Elektrifizierung, Effizienz und erneuerbare Energie. Die Elektrizität soll also mithelfen, weil diese z.B. Wärmepumpen betreibt und so beim Heizen kein CO2 entsteht.
Die Ökonomie kommt mit ins Spiel, wenn es darum geht, wie die Elektrizität beschafft werden soll. Eichler möchte zwar auch möglichst viel Elektrizität aus erneuerbaren Energien, aber seiner Meinung nach kommt man nicht um die Kernenergie herum. Ein Ausstieg sei unmöglich und auch ein Fehler. Jede Energie habe ihre Vor- und Nachteile.
Meiner Meinung nach könnte man bei diesem Themenpunkt aber genau wieder die anderen Seiten der Nachhaltigkeitspyramide bringen und fragen: Was könnte eine solche Technik (AKWs) bei einem Supergau in der Natur anrichten? (Ökologie) Was bedeutet es für unsere nachkommenden Generationen „strahlender“ Abfall zu haben? (Sozial) Was passiert mit den Menschen, die in der Nähe eines AKWs wohnen bei einem Supergau? (Sozial)
Die Nachhaltigkeitspyramide zeigt einem also auch gut auf, dass ein Problem, eine Energie, eine Technik nicht nur aus einer Richtung betrachtet werden darf.
Wochenimpuls 2: Nachhaltige Entwicklung in den Medien
Ich habe einen Artikel in der Coop Zeitung vom 26. Februar gefunden. Darin wird in einem Interview mit dem Leiter Marketing/Beschaffung und Mitglied der Geschäftsleitung von Coop, Jürg Peritz, erläutert, dass Coop die Vision hat, in 15 Jahren CO2 neutral zu sein.
Nun werde ich die Informationen aus diesem Interview und aus der Coop Homepage anhand des Nachhaltigkeitsdreieckes reflektieren.
Im Bereich der Ökonomie legt Coop Wert darauf, dass seine Geschäftspartner und Lieferanten ebenfalls darauf hinarbeiten, den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Peritz erklärt im Interview, dass Coop überhaupt schon heute Unternehmen bevorzugt, welche nachhaltig produzieren. Coop möchte aber ebenfalls die Verkaufstellen energetisch sanieren. Das heisst, bestehende Verkaufsstellen werden so saniert, dass sie weniger Energie verbrauchen und Coop baut neue Verkaufsstellen nur noch nach Minergiestandard.
Im Bereich des Sozialen achtet Coop darauf, dass Produkte, die aus fairem Handel stammen bevorzugt und unterstützt werden. Auf der Homepage schreibt Coop, dass seine Geschäftspartner ihren Angestellten genügend Lohn und gerechte Arbeitsbedingungen zusichern müssen. Coop toleriert keine Sklavenarbeit, Zwangsarbeit oder ausbeutenden Kinderarbeit. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen sich gewerkschaftlich organisieren können und die Chancengleichheit muss unabhängig von Rasse, Hautfarbe oder anderen Merkmalen gewährleistet sein.
Im ökologischen Bereich unternimmt Coop ebenfalls einiges. Dazu gehört, wie oben bereits erwähnt, dass neue Verkaufsstellen zukünftig nur noch nach Minergie-Standard gebaut werden. Diese Bauweise ist besonders umweltfreundlich und energiesparend. Der Jahreswäremverbrauch kann in einer Minergieverkaufstelle um etwa die Hälfte reduziert werden. Gut 30% weniger Strom braucht es für die Beleuchtung. Auch im Bereich der gewerblichen Kälte kann sehr viel Energie und so der CO2-Ausstoss verringert werden. Im Transportwesen ist Coop ebenfalls bemüht, denn CO2-Ausstoss zu reduzieren. Die Leerfahrten wurden gesenkt und ein Grossteil der Transporte konnte von der Strasse auf die Schiene verlagert werden. Die Chauffeure besuchen so genannte Eco-Drive-Kurse. Dort lernen sie eine umweltfreundliche und wirtschaftliche Fahrweise.
Ich denke, dass Coop alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit berücksichtigt. Dieses Beispiel zeigt, dass es wichtig ist, dass sich grosse Unternehmen für die Nachhaltigkeit einsetzen und in dieses Gebiet investeren. Dies wird sich bestimmt in einigen Jahren für die Unternehmen auszahlen.
Nun werde ich die Informationen aus diesem Interview und aus der Coop Homepage anhand des Nachhaltigkeitsdreieckes reflektieren.
Im Bereich der Ökonomie legt Coop Wert darauf, dass seine Geschäftspartner und Lieferanten ebenfalls darauf hinarbeiten, den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Peritz erklärt im Interview, dass Coop überhaupt schon heute Unternehmen bevorzugt, welche nachhaltig produzieren. Coop möchte aber ebenfalls die Verkaufstellen energetisch sanieren. Das heisst, bestehende Verkaufsstellen werden so saniert, dass sie weniger Energie verbrauchen und Coop baut neue Verkaufsstellen nur noch nach Minergiestandard.
Im Bereich des Sozialen achtet Coop darauf, dass Produkte, die aus fairem Handel stammen bevorzugt und unterstützt werden. Auf der Homepage schreibt Coop, dass seine Geschäftspartner ihren Angestellten genügend Lohn und gerechte Arbeitsbedingungen zusichern müssen. Coop toleriert keine Sklavenarbeit, Zwangsarbeit oder ausbeutenden Kinderarbeit. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen sich gewerkschaftlich organisieren können und die Chancengleichheit muss unabhängig von Rasse, Hautfarbe oder anderen Merkmalen gewährleistet sein.
Im ökologischen Bereich unternimmt Coop ebenfalls einiges. Dazu gehört, wie oben bereits erwähnt, dass neue Verkaufsstellen zukünftig nur noch nach Minergie-Standard gebaut werden. Diese Bauweise ist besonders umweltfreundlich und energiesparend. Der Jahreswäremverbrauch kann in einer Minergieverkaufstelle um etwa die Hälfte reduziert werden. Gut 30% weniger Strom braucht es für die Beleuchtung. Auch im Bereich der gewerblichen Kälte kann sehr viel Energie und so der CO2-Ausstoss verringert werden. Im Transportwesen ist Coop ebenfalls bemüht, denn CO2-Ausstoss zu reduzieren. Die Leerfahrten wurden gesenkt und ein Grossteil der Transporte konnte von der Strasse auf die Schiene verlagert werden. Die Chauffeure besuchen so genannte Eco-Drive-Kurse. Dort lernen sie eine umweltfreundliche und wirtschaftliche Fahrweise.
Ich denke, dass Coop alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit berücksichtigt. Dieses Beispiel zeigt, dass es wichtig ist, dass sich grosse Unternehmen für die Nachhaltigkeit einsetzen und in dieses Gebiet investeren. Dies wird sich bestimmt in einigen Jahren für die Unternehmen auszahlen.
Nachhaltige Entwicklung in den Medien
Während dem Lesen der Zeitungen ist mir aufgefallen, dass es praktisch keine Hauptartikel zum Thema Nachhaltige Zukunft gibt. Oft habe ich kleine Beiträge gefunden, wie zum Beispiel den Beitrag über den Jumboflug mit Biotreibstoff. In Fernsehen habe ich eine Werbung entdeckt „Energie sparen mit RWE“ und auf SF1 sucht Leben live am Freitag den Ökostar.
In der Coopzeitung vom 26. Februar 08 habe ich einen längeren Artikel „Coop will CO2-neutral werden“ gefunden. Im Artikel geht es darum, dass Coop ihre Aktivitäten im Bereich Klimaschutz weiter ausbauen und bis in 15 Jahren CO2-neutral sein will. Das bedeutet, dass sie innerhalb von Coop so viel CO2 einsparen und kompensieren wollen, bis sie eine ausgeglichene CO2-Bilanz vorweisen können. Ich versuche nun diesen Artikel in Bezug auf die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit zu reflektieren.
Meiner Ansicht nach gewichtet Coop die ökologischen Dimension am meisten. Coop bezieht zum Beispiel Ökostrom, baut Verkaufstellen nach Minergie-Standard, senkt Leerfahrten, verlagert einen Grossteil der Transporte von der Strasse auf die Schiene, stellt auf emissionsarme Geschäftswagen und Produkte um und nutzt die Abwärme.
Bezüglich der sozialen Dimension ist zu sagen, dass Coop ihre Chauffeure in Eco-drive-Kurse, in denen sie eine umweltfreundliche und wirtschaftliche Fahrtechnik lernen, weiterbilden lässt. Ausserdem wird im Rahmen von Audits und Gesprächen mit Partnern und Lieferanten verstärkt darauf hingearbeitet, den CO2-Ausstoss innerhalb der gesamten Wertschätzungskette zu reduzieren. Zudem erwähnt Jürg Peritz, dass die kommenden Generationen dankbar sein werden (soziale Gerechtigkeit zwischen jetziger und zukünftiger Generationen).
Die ökonomische Dimension zu reflektieren bereitet mir etwas Mühe, da ich nicht recht weiss, was alles dazugehört. Ich glaube, dass die Erstellung von Verkaufstellen nach Menergie-Standard zur ökonomischen Dimension gehört, weil es eine intelligente, weitsichtige Form des Wirtschaftens ist, in der sich Ressourcenschonung mit Lebensqualitätsicherung oder -vermehrung verbindet.
So weit ich es beurteilen kann, berücksichtigt Coop alle drei Dimensionen des Nachhaltigkeitsdreiecks. Diese drei Dimensionen gehören untrennbar zusammen. Nur wenn man alle drei beachtet, kann die Lebensgrundlage der Menschen gesichert werden.
In der Coopzeitung vom 26. Februar 08 habe ich einen längeren Artikel „Coop will CO2-neutral werden“ gefunden. Im Artikel geht es darum, dass Coop ihre Aktivitäten im Bereich Klimaschutz weiter ausbauen und bis in 15 Jahren CO2-neutral sein will. Das bedeutet, dass sie innerhalb von Coop so viel CO2 einsparen und kompensieren wollen, bis sie eine ausgeglichene CO2-Bilanz vorweisen können. Ich versuche nun diesen Artikel in Bezug auf die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit zu reflektieren.
Meiner Ansicht nach gewichtet Coop die ökologischen Dimension am meisten. Coop bezieht zum Beispiel Ökostrom, baut Verkaufstellen nach Minergie-Standard, senkt Leerfahrten, verlagert einen Grossteil der Transporte von der Strasse auf die Schiene, stellt auf emissionsarme Geschäftswagen und Produkte um und nutzt die Abwärme.
Bezüglich der sozialen Dimension ist zu sagen, dass Coop ihre Chauffeure in Eco-drive-Kurse, in denen sie eine umweltfreundliche und wirtschaftliche Fahrtechnik lernen, weiterbilden lässt. Ausserdem wird im Rahmen von Audits und Gesprächen mit Partnern und Lieferanten verstärkt darauf hingearbeitet, den CO2-Ausstoss innerhalb der gesamten Wertschätzungskette zu reduzieren. Zudem erwähnt Jürg Peritz, dass die kommenden Generationen dankbar sein werden (soziale Gerechtigkeit zwischen jetziger und zukünftiger Generationen).
Die ökonomische Dimension zu reflektieren bereitet mir etwas Mühe, da ich nicht recht weiss, was alles dazugehört. Ich glaube, dass die Erstellung von Verkaufstellen nach Menergie-Standard zur ökonomischen Dimension gehört, weil es eine intelligente, weitsichtige Form des Wirtschaftens ist, in der sich Ressourcenschonung mit Lebensqualitätsicherung oder -vermehrung verbindet.
So weit ich es beurteilen kann, berücksichtigt Coop alle drei Dimensionen des Nachhaltigkeitsdreiecks. Diese drei Dimensionen gehören untrennbar zusammen. Nur wenn man alle drei beachtet, kann die Lebensgrundlage der Menschen gesichert werden.
Sonntag, 24. Februar 2008
Positive und Negative Elemente nachhaltiger Entwicklung
Ich lebe in einer sehr kleinen Wohnung in einem Block. Weil meine Wohnfläche sehr klein ist und nur ca. 20m² beträgt, ist es einfacher sich nachhaltig zu verhalten. Somit spare ich bei der Elektrizität, weil es nur wenige Lampen in der Wohnung gibt und ich diese mit Sparbirnen ausgestattet habe. Ausserdem reduziere ich den Heizenergieverbrauch, denn meine Zimmertemperatur beträgt jeweils um die 19 Grad. Ich trenne den Abfall und schalte bei allen Geräten immer auch das Standby aus.
Ein Nachhaltigkeitsdefizit sehe ich aber trotzdem bei meiner Wohnung. Weil ich alleine lebe und deshalb oft nur für mich alleine koche, verbrauche ich sehr viel Energie.
In meinem Block gibt es allerdings auch Defizite, die ich nur sehr schwer beeinflussen kann. Denn das Haus ist sehr schlecht isoliert. Ich denke man könnte gerade bei solchen alten Blockwohnungen mit baulichen Massnahmen (Isolation) sehr viel Energie einsparen. Es fasziniert mich immer wieder was es für neue Techniken gibt in der Baubranche z.B. die Wärmepumpen oder Minenergiehäuser. Meiner Meinung nach hätte die Wirtschaft viel schneller und radikaler auf dieses „Boot“ umsteigen müssen. Die Schweiz war einmal führend in der Solartechnik und wir wurden von vielen Länder überholt (z.B. von Österreich), weil die Wirtschaft und die Politik nicht mehr grosszügig investiert haben. Gerade im Häuserbau (z.B. Abwärme von der Industrie nutzen) und bei der Energiegewinnung für den Strom (alternative Energien) haben wir in den letzten Jahren geschlafen. Ich hoffe, dass hier ein möglichst schnelles Umdenken stattfindet und endlich in die alternativen Energien mehr finanzielle Mittel und Investitionen fliessen.
Ein Nachhaltigkeitsdefizit sehe ich aber trotzdem bei meiner Wohnung. Weil ich alleine lebe und deshalb oft nur für mich alleine koche, verbrauche ich sehr viel Energie.
In meinem Block gibt es allerdings auch Defizite, die ich nur sehr schwer beeinflussen kann. Denn das Haus ist sehr schlecht isoliert. Ich denke man könnte gerade bei solchen alten Blockwohnungen mit baulichen Massnahmen (Isolation) sehr viel Energie einsparen. Es fasziniert mich immer wieder was es für neue Techniken gibt in der Baubranche z.B. die Wärmepumpen oder Minenergiehäuser. Meiner Meinung nach hätte die Wirtschaft viel schneller und radikaler auf dieses „Boot“ umsteigen müssen. Die Schweiz war einmal führend in der Solartechnik und wir wurden von vielen Länder überholt (z.B. von Österreich), weil die Wirtschaft und die Politik nicht mehr grosszügig investiert haben. Gerade im Häuserbau (z.B. Abwärme von der Industrie nutzen) und bei der Energiegewinnung für den Strom (alternative Energien) haben wir in den letzten Jahren geschlafen. Ich hoffe, dass hier ein möglichst schnelles Umdenken stattfindet und endlich in die alternativen Energien mehr finanzielle Mittel und Investitionen fliessen.
Freitag, 22. Februar 2008
Nachhaltige Entwicklung
Mir ist es wichtig, dass ich in meinem Alltag Elementen der nachhaltigen Entwicklung Aufmerksamkeit schenke. Um Strom zu sparen achte ich darauf, dass ich das Licht lösche, wenn ich einen Raum verlasse oder dass keine Geräte eingeschaltet sind, die ich im Moment nicht benutze.
Der Abfall wird in unserem Haushalt getrennt. Wir haben einen Kompost, der wöchentlich von der Grünabfuhr abgeholt wird, die Pet- und Glasflaschen bringen wir ebenfalls wöchentlich zur Sammelstelle. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass auch auf das Volumen des Abfalls geachtet wird. Oft sind die Leute zu faul, um die Petflaschen zusammenzudrücken.
Ich achte ebenfalls auf den Wasserverbrauch. Wir haben bei allen Wasserhähnen in unseren Haushalt sparsame Aufsätze montiert. Dadurch spart man sehr viel Wasser, ohne dass man auf etwas verzichten muss.
Um Zeit zu sparen, benutze ich oft das Auto, was klar ein Defizit ist. Wenn ich jedoch an einen Ort muss, an den ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in derselben Zeit gelange, dann nehme ich die öffentlichen Verkehrsmittel. Ich denke jedoch auch, dass die Preise für das Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel gesenkt werden müssten. Dann würde ich sie wahrscheinlich auch öfter benutzen.
Ich denke, es ist wichtig, dass sich jede und jeder einzelne um eine nachhaltige Entwicklung bemüht. Vielen Leuten fällt es schwer ihren Lebensstandart der Umwelt zu liebe zu senken. Dabei vergessen diese ihre Nachkommen. Es wäre verantwortungslos, wenn wir ihnen einfach unseren Müll hinterlassen würden.
Der Abfall wird in unserem Haushalt getrennt. Wir haben einen Kompost, der wöchentlich von der Grünabfuhr abgeholt wird, die Pet- und Glasflaschen bringen wir ebenfalls wöchentlich zur Sammelstelle. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass auch auf das Volumen des Abfalls geachtet wird. Oft sind die Leute zu faul, um die Petflaschen zusammenzudrücken.
Ich achte ebenfalls auf den Wasserverbrauch. Wir haben bei allen Wasserhähnen in unseren Haushalt sparsame Aufsätze montiert. Dadurch spart man sehr viel Wasser, ohne dass man auf etwas verzichten muss.
Um Zeit zu sparen, benutze ich oft das Auto, was klar ein Defizit ist. Wenn ich jedoch an einen Ort muss, an den ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in derselben Zeit gelange, dann nehme ich die öffentlichen Verkehrsmittel. Ich denke jedoch auch, dass die Preise für das Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel gesenkt werden müssten. Dann würde ich sie wahrscheinlich auch öfter benutzen.
Ich denke, es ist wichtig, dass sich jede und jeder einzelne um eine nachhaltige Entwicklung bemüht. Vielen Leuten fällt es schwer ihren Lebensstandart der Umwelt zu liebe zu senken. Dabei vergessen diese ihre Nachkommen. Es wäre verantwortungslos, wenn wir ihnen einfach unseren Müll hinterlassen würden.
Donnerstag, 21. Februar 2008
Nachhaltige Entwicklung
Ein positives Element nachhaltiger Entwicklung, welches ich in meinem Alltag finden kann, ist die Abfalltrennung. Der Abfall wird bei uns in unterschiedlichen Müllsammelbehälter entsorgt. Ausserdem werden Zeitungen, Grünzeugs und „normaler“ Müll regelmässig abgeholt. Je nach Abfall wird er in Abfallverbrennungsanlagen verbrannt oder so weit es möglich ist wiederverwertet. Trotzdem gibt es Menschen, die Sachen verbrennen, welche nicht verbrannt werden dürfen oder den Abfall anstatt in den Abfalleimer auf den Boden schmeissen.
Die Umweltverschmutzung durch die Zunahme des Verkehrs ist auch in der Schweiz ein zentrales Problem. Hier sollte unbedingt mehr Bevölkerungsarbeit geleistet werden. Die Bevölkerung sollte vermehrt die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Was jedoch voraussetzt, dass die Zug-, Bus- und Bahnverbindungen verbessert werden. Ausserdem könnte vermehrt auf Alternativenergien aufmerksam gemacht werden beispielsweise auf Wasserstoff- oder Solarenergie. Somit würden die Nachfrage und daher auch die Produktion vielleicht steigen. Die Nutzung dieser Energien sollte für den Käufer und die Käuferin jedoch erschwinglich sein.
Als Energielieferanten nutzen wir beispielsweise oft Heizöl oder Kohle. Diese Ressourcen sind jedoch nicht erneuerbar. Wir sollten vermehrt die Windenergie nutzen, da diese nie ausgeht und zudem luft- und klimaschonend ist. Ausserdem erzeugt sie keine extrem grossen Umweltschäden wie die Atomenergie. Jedoch sind auch hier die erhöhten Kosten ein Problem.
Die Umweltverschmutzung durch die Zunahme des Verkehrs ist auch in der Schweiz ein zentrales Problem. Hier sollte unbedingt mehr Bevölkerungsarbeit geleistet werden. Die Bevölkerung sollte vermehrt die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Was jedoch voraussetzt, dass die Zug-, Bus- und Bahnverbindungen verbessert werden. Ausserdem könnte vermehrt auf Alternativenergien aufmerksam gemacht werden beispielsweise auf Wasserstoff- oder Solarenergie. Somit würden die Nachfrage und daher auch die Produktion vielleicht steigen. Die Nutzung dieser Energien sollte für den Käufer und die Käuferin jedoch erschwinglich sein.
Als Energielieferanten nutzen wir beispielsweise oft Heizöl oder Kohle. Diese Ressourcen sind jedoch nicht erneuerbar. Wir sollten vermehrt die Windenergie nutzen, da diese nie ausgeht und zudem luft- und klimaschonend ist. Ausserdem erzeugt sie keine extrem grossen Umweltschäden wie die Atomenergie. Jedoch sind auch hier die erhöhten Kosten ein Problem.
Nachhaltige Entwicklung in meinem Leben
Ich benutze oft das Auto, obwohl ich weiss, dass dies der Umwelt schadet. Dazu ist aber zu sagen, dass für mich das Auto häufig praktischer ist als die öffentlichen Verkehrsmittel. Auf der Strecke Buchs-Sargans fährt gerade einmal jede Stunde ein Bus. Wenn ich also ins Dorf "Weite" fahren will, so kann ich mit dem Auto zu jeder Zeit und mit dem Bus nur einmal pro Stunde dort hin gelangen. Ich bin davon überzeugt, dass ich die öffentlichen Verkehrsmittel öfter benutzen würde, wenn das öffentliche Verkehrsnetz ausgebaut würde und die Fahrpreise billiger wären.
Im Sinne der nachhaltigen Entwicklung versuche ich, wo möglich, Strom zu sparen. Dies beginnt bereits beim Löschen der Lichter, wenn ich mich aus einem Raum entferne. Des weiteren verwende ich Sparlampen und achte auch bei neuen elektrischen Geräten darauf, dass sie möglichst wenig Energie verbrauchen. Dazu gehört auch das Heizen der Wohnung. Natürlich muss die Wohnung durchgelüftet werden. Ich achte aber auch hier darauf, dass die Fenster nicht den ganzen Tag offen sind, um weniger Energie zu verschwenden. Ausserdem lege ich beim Kochen immer den Deckel auf die Pfannen um wiederum Energie zu sparen. Für mich ist es sehr wichtig, dass ich meine Bedürfnisse befriedigen kann. Trotzdem will ich, dass auch weitere Generationen ihre Bedürfnisse befriedigen können.
Sonntag, 17. Februar 2008
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